Mangelhaft und gefährlich:
Warentester warnen vor Fake-Angeboten
Verbraucher warnen schon länger vor Shopping-Apps wie Wish, bei denen man vermeintliche Schnäppchen machen kann, die sich häufig nur als großer Schrott herausstellen. Nun hat auch die Stiftung Warentest das Phänomen untersucht.
"Gefährliche Schnäppchen" heißt der Bericht der Warentester im aktuellen Magazin 6/2020. Dabei geht es um die Auswertung von Einkaufstests von insgesamt sechs europäischen Verbraucherschutzorganisationen. Diese wollten nach Verbraucherbeschwerden die Machenschaften dubioser Verkäufer mit ihren teilweise in der EU gar nicht zugelassenen Artikeln aufdecken, die über Wish, Amazon, AliExpress und Ebay verkauft werden.
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Andere Angebote waren ebenso gefährlich, wie ein Motorradhelm, der nicht die EU-Richtlinien erfüllt. Das ist ein echtes Sicherheitsproblem, wenn sich die Käufer in trügerischer Sicherheit fühlen. In einem anderen Beispiel schmorte im Test eine Powerbank durch.
Die Warentester wollen dabei die Plattformen nicht verteufeln und geben daher Tipps, wie man dubiose Angebote erkennt und so im Vorfeld schon Enttäuschungen vermeidet und sich keine gefährlichen Produkte ins Haus holt.
Vom Kauf sollte man besser Abstand nehmen, wenn einem einer der Punkte nicht stimmig erscheint. Zum Beispiel kann ein (angebliches) Apple-Ladegerät für das iPhone für 3 Euro mit Versand nur ein Fake sein. Andersherum sollte man ebenso vorsichtig sein, wenn man viel Geld zum Beispiel für ein Samsung Galaxy S20-Smartphone bezahlt und der Händler in China sitzt. Die Garantieprogramme von Plattformen wie Ebay und Amazon helfen auch nur bedingt, wenn man auf ein Fake hereingefallen ist oder seine bezahlten Waren nur Schrottwert haben.
Siehe auch:
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Bemängelt wird vieles...
Probleme gibt es dabei in vielfacher Hinsicht: Das fängt an bei Artikeln, die defekt oder gar nicht erst beim Kunden ankommen und bei denen die häufig in Asien sitzenden Verkäufer auf eine Reklamation nicht reagieren. Zudem fehlt es häufig an der richtigen Auszeichnung, zum Beispiel von Inhaltsstoffen bei Kosmetik. Das kann für den Nutzer schon gesundheitlich gefährlich werden, aber es gibt noch andere Gefahrenpotentiale. So hat die britische Verbraucherschutzorganisation Which bei Ebay vier Rauchmelder bestellt, von denen kein einziger seine Funktion erfüllte und bei Rauch Alarm auslöste.Andere Angebote waren ebenso gefährlich, wie ein Motorradhelm, der nicht die EU-Richtlinien erfüllt. Das ist ein echtes Sicherheitsproblem, wenn sich die Käufer in trügerischer Sicherheit fühlen. In einem anderen Beispiel schmorte im Test eine Powerbank durch.
Die Warentester wollen dabei die Plattformen nicht verteufeln und geben daher Tipps, wie man dubiose Angebote erkennt und so im Vorfeld schon Enttäuschungen vermeidet und sich keine gefährlichen Produkte ins Haus holt.
Tipps
- Der Preis - ist ein Produkt nahezu unglaublich günstig, handelt es sich meist um Fakes, um nachgemachte Produkte, die häufig keine der versprochenen Leistungen bringen.
- Der Händlersitz - ein Blick auf das Impressum oder auf die Händlerseiten bei Ebay und Co. zeigen, wo der Händler seinen Firmensitz hat.
- Markennamen - entweder ein Produkt trägt gar keinen Markennamen, was dubios ist, oder bekannte Marken werden nachgeahmt.
Vom Kauf sollte man besser Abstand nehmen, wenn einem einer der Punkte nicht stimmig erscheint. Zum Beispiel kann ein (angebliches) Apple-Ladegerät für das iPhone für 3 Euro mit Versand nur ein Fake sein. Andersherum sollte man ebenso vorsichtig sein, wenn man viel Geld zum Beispiel für ein Samsung Galaxy S20-Smartphone bezahlt und der Händler in China sitzt. Die Garantieprogramme von Plattformen wie Ebay und Amazon helfen auch nur bedingt, wenn man auf ein Fake hereingefallen ist oder seine bezahlten Waren nur Schrottwert haben.
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