Ärger im Internet: Stiftung Warentest beurteilt "Cyberversicherungen"
Die Stiftung Warentest hat sich im Finanztest 06/2020 einer besonderen Versicherungsgattung angenommen: Es geht um die so genannten Cyberversicherungen, die bei Problemen im Internet einspringen sollen - zum Beispiel bei Hackerangriffen, Betrug und Mobbing.
Achtung, Spoiler: Die Warentester kamen bei ihrem Vergleich verschiedener Versicherungsanbieter zu dem Fazit, dass erst einmal nicht jeder eine "Cyberversicherung" benötigt, selbst wenn er sich viel im Internet tummelt und vielleicht auch schon das eine oder andere Mal ein damit verbundenes Problem oder Ärger hatte. Ganz so einfach machen es sich die Warentester aber nicht. Versicherer versuchen naturgemäß, ihre Policen an den Mann zu bringen, doch mal sollte sich vor Abschluss zunächst genau ansehen, welche Leistungen enthalten sind und welche vielleicht wichtig wären aber nicht im Portfolio auftauchen. Das kommt in diesem Test zum tragen. Viele Policen sind dabei tatsächlich unsinnig extra abzuschließen, wenn man bereits eine Rechtschutzversicherung hat. Genau dafür ist der Vergleich der Warentester gut gemacht.
Stiftung Warentest hat sich umgesehen und 15 Anbieter und 19 Cyberpolicen verglichen. Dabei wird zum Beispiel angeboten bei Schäden einzutreten, die durch Internetkriminalität entstehen können, wie nach einem Hackerangriffen oder einem Virusbefall. Meist geht es aber um einen Rechtsschutz, der durch sogenannte "Assistance-Leistungen" ergänzt wird. Das kann zum Beispiel eine psychologische Beratung bei Cybermobbing und Rufschädigung sein.
Siehe auch:
Hilfe bei allerlei Problemen im Internet?
Zunächst einmal die Begrifferklärung: Cyberversicherungen sollen sowohl bei rechtlichem als auch bei technischem Ärger im Internet einspringen und helfen.Stiftung Warentest hat sich umgesehen und 15 Anbieter und 19 Cyberpolicen verglichen. Dabei wird zum Beispiel angeboten bei Schäden einzutreten, die durch Internetkriminalität entstehen können, wie nach einem Hackerangriffen oder einem Virusbefall. Meist geht es aber um einen Rechtsschutz, der durch sogenannte "Assistance-Leistungen" ergänzt wird. Das kann zum Beispiel eine psychologische Beratung bei Cybermobbing und Rufschädigung sein.
Interessanter Vergleich
Der Tipp lautet daher, dass man sich genau anschauen sollte, was man bereits für Versicherungen nutzt und dann den Nutzen abwägt. Die Cyberversicherungen sind dabei teilweise schon ab 40 Euro im Jahr zu haben, können aber auch das sechsfache kosten. Eine Empfehlung für oder gegen eines der Produkte geben die Tester nicht ab. Wer erwägt, eine solche Versicherung abzuschließen, sollte sich den Beitrag online (hinter der Paywall) oder im Heft (Finanztest 06/2020) zu Gemüte führen.Siehe auch:
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