Amazon baut sein eigenes Coronavirus-Testlabor für Mitarbeiter

Amazon startet jetzt mit einem Testlauf, wie man im Unternehmen Labore für regelmäßige Gesundheitschecks mit Corona-Tests aufbauen kann. Damit will man die Belegschaft stärker schützen und Neuan­steckungen vermeiden.
Infografik: Diese Länder führen die meisten Corona-Tests durchDiese Länder führen die meisten Corona-Tests durch
Amazon hat schon vor einigen Wochen eine Reihe von Maßnahmen gestartet, um die Gesundheit und Sicherheit der Mitarbeiter zu schützen. Dazu gehören Masken für die Mitarbeiter in den verschiedenen Betriebsstätten wie den Logistik-Zentren, den Lebensmittel-Shops, in der Auslieferung, sowie Temperatur­kontrollen zur schnellen Erkennung von Fieber bei den Mitarbeitern. Nun gibt es ein neues Projekt, bei dem der Konzern gleich ein hervorragend ausgestattete Testlabor ausprobiert.

Lieferungen aufrechterhalten

"Unsere Mitarbeiter sind Helden, die den Menschen helfen, die Produkte, die sie brauchen, an ihre Haustür geliefert zu bekommen, Produkte, die sie sonst vielleicht nicht bekommen könnten, während sie gleichzeitig die soziale Distanz wahren", schrieb der Konzern in seinen täglichen Updates zur Coronakrise im Amazon-Blog.

Regelmäßige Tests geplant

Über 150 Prozesse hat man krisenbedingt im Arbeitsalltag schon verändert, um die Mitarbeiter besser zu schützen. "Ein nächster Schritt könnten regelmäßige Tests aller Mitarbeiter sein, auch derjenigen, die keine Symptome zeigen", so Amazon. Regelmäßige Tests sollen dabei auf globaler Ebene in allen Branchen zur Sicherheit der Menschen und auch zur Wiederankurbelung der Wirtschaft beitragen. Derzeit stehen solche Test­kapazitäten noch nicht zur Verfügung, aber es wird weltweit daran gearbeitet.

Amazon beginnt nun schrittweise Testkapazitäten aufzubauen. Ein Team von Forschungswissenschaftlern, Managern, Beschaffungsspezialisten und Softwareingenieuren arbeitet nun gemeinsam daran, ein entsprechendes Programm und die dazugehörigen Labore bei Amazon einzurichten. In den USA hatten dabei erste Gewerkschafter zum Streik bei Amazon aufgerufen, da man befürchtete, dass die Mitarbeiter in den Logistikzentren und in der Auslieferung einem erhöhten Risiko ausgesetzt sind, da sie viel Kontakt mit anderen Personen haben.

Siehe auch:
Jetzt einen Kommentar schreiben


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen
Tipp einsenden
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen? Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links, um WinFuture zu unterstützen: Vielen Dank!