Slack-Chef sicher: Microsoft Teams ist in Wahrheit nur ein Scheinriese
Beim Teams-Konkurrenten Slack ist man fest der Ansicht, dass die reinen Nutzerzahlen wenig über die Lage im Konkurrenzkampf zwischen den beiden Messengern aussagt. Immerhin hat auch Slack in der letzten Zeit ein enormes Wachstum verzeichnen können.
"Man hört vielleicht ein wenig die Frustration aus meiner Stimme heraus", erklärte Slack-Chef Stewart Butterfield, als in einem Interview mit MarketWatch der Wettbewerb mit Microsoft zur Sprache kam. Immerhin hatten die Redmonder in der letzten Zeit immer wieder ihr rasantes Wachstum hervorgehoben und im allgemeinen war auch die Öffentlichkeit der Ansicht, dass der Großkonzern das kleine Startup hier mit seiner Präsenz in den Unternehmen überrennt.
Microsoft habe es im Grunde nur geschafft, einen Gratis-Service ein Stück nach vorn zu bringen, führte der Slack-Chef mit Bezug darauf aus, dass Teams Bestandteil der Office-Lizenzen ist, über die die meisten Unternehmen ohnehin verfügen. "Aber kann man auch nur einen einzigen Enterprise-Nutzer finden, der von Slack zu Teams gewechselt wäre?", so Butterfield. Wenn Microsoft wirklich so eine starke Bedrohung für Slack wäre, hätte man beim Umsatz und bei den Großkunden nicht so stark zugelegt, führte er weiter aus.
Und auch wenn der Slack-Chef über die Corona-Krise im Allgemeinen nicht gerade erfreut ist, hat die Lage doch viel dabei geholfen, seine Vision ein großes Stück voranzubringen. Seit der Gründung von Slack arbeite er daran, eine Veränderung in der Arbeitskultur voranzubringen, so dass Angestellte örtlich flexibler zusammenarbeiten können. Corona hat nun einen entscheidenden Schub gebracht - es bleibt allerdings abzuwarten, wie viel davon bleibt, wenn die ärgsten Auswirkungen der Krise erst einmal vorüber sind.
Download Slack - Vielseitiger Instant-Messenger für Arbeitsgruppen
Microsoft habe es im Grunde nur geschafft, einen Gratis-Service ein Stück nach vorn zu bringen, führte der Slack-Chef mit Bezug darauf aus, dass Teams Bestandteil der Office-Lizenzen ist, über die die meisten Unternehmen ohnehin verfügen. "Aber kann man auch nur einen einzigen Enterprise-Nutzer finden, der von Slack zu Teams gewechselt wäre?", so Butterfield. Wenn Microsoft wirklich so eine starke Bedrohung für Slack wäre, hätte man beim Umsatz und bei den Großkunden nicht so stark zugelegt, führte er weiter aus.
Der Plan geht auf
Die 44 Millionen Nutzer, die Microsoft für Teams vermeldet hat, seien zwar eine durchaus beeindruckende Zahl - man müsse diese aber in Relation zu den 200 Millionen Office 365-Kunden setzen, die ohne zusätzliche Aufwendungen jederzeit den Microsoft-Messenger nutzen könnten. "Das ist gerade einmal eine Quote von 20 Prozent", sagte Butterfield. Den Vorteil seines Startups gegen den Großkonzern sieht er darin, dass man sich auf eine Sache konzentrieren könne - Microsoft muss hingegen viele Dinge bedenken und Kompromisse machen.Und auch wenn der Slack-Chef über die Corona-Krise im Allgemeinen nicht gerade erfreut ist, hat die Lage doch viel dabei geholfen, seine Vision ein großes Stück voranzubringen. Seit der Gründung von Slack arbeite er daran, eine Veränderung in der Arbeitskultur voranzubringen, so dass Angestellte örtlich flexibler zusammenarbeiten können. Corona hat nun einen entscheidenden Schub gebracht - es bleibt allerdings abzuwarten, wie viel davon bleibt, wenn die ärgsten Auswirkungen der Krise erst einmal vorüber sind.
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