Großer Ärger für Microsoft:
EU vor Wettbewerbsverfahren wegen Teams
Es hat zwar fast drei Jahre gedauert, doch jetzt wird es für Microsoft tatsächlich eng, was die Bündelung der Kommunikationslösung Teams mit Office angeht. Die EU-Kommission will deshalb wohl ein Wettbewerbsverfahren starten, nachdem der Konkurrent Slack Beschwerde einlegte.
Wie das Magazin Politico unter Berufung auf Quellen aus dem Umfeld der EU-Wettbewerbshüter berichtet, steht Microsoft in Kürze ein Verfahren wegen unlauteren Wettbewerbs ins Haus. Die Kommission werde in Kürze eine Untersuchung beginnen, behaupten jedenfalls vier Quellen, die mit den Plänen der EU vertraut sein sollen.
Die Untersuchung geht auf eine Beschwerde des Anbieters Slack zurück, die dieser bereits im Jahr 2020 eingereicht hat. Für Microsoft bedeutet dies, dass man wieder ins Visier der EU gerät, nachdem man eine Reihe langwieriger Verfahren hinter sich gelassen hatte, in denen es darum ging, ob der US-Softwarekonzern seine Marktmacht als größter Anbieter ausgenutzt hat, um sich bei der Vermarktung neuer Produkte und Services einen Vorteil zu verschaffen.
Die EU-Kommission werde schon sehr bald benennen, in welchen Details man ein Wettbewerbsproblem sieht, wofür in den letzten Wochen bereits Anfragen an Konkurrenten von Microsoft und bestimmte Kunden verschickt wurden, um Belege für das Fehlverhalten zu sammeln. Offen ist, inwiefern die EU dazu bereits entsprechende Rückmeldungen in Form von Dokumenten erhalten hat.
Laut einem Sprecher der Wettbewerbskommission soll die Prüfung der Beschwerde von Slack noch immer laufen. Microsoft wollte sich zu dem Thema angeblich nicht weiter äußern. Aktuell gibt es neben Teams auch noch ein weiteres Feld, in dem den Redmondern Ärger mit den Wettbewerbsbehörden droht. So gab es auch einige Beschwerden, laut denen das Unternehmen sich durch die Lizenzregelungen und die Bündelung von Produkten rund um seine Azure-Cloud-Services ebenfalls unrechtmäßige Vorteile verschafft.
Siehe auch:
Die Untersuchung geht auf eine Beschwerde des Anbieters Slack zurück, die dieser bereits im Jahr 2020 eingereicht hat. Für Microsoft bedeutet dies, dass man wieder ins Visier der EU gerät, nachdem man eine Reihe langwieriger Verfahren hinter sich gelassen hatte, in denen es darum ging, ob der US-Softwarekonzern seine Marktmacht als größter Anbieter ausgenutzt hat, um sich bei der Vermarktung neuer Produkte und Services einen Vorteil zu verschaffen.
Werden Konkurrenten durch Bündelung ausgesperrt?
Auch in diesem Fall geht es im Grunde darum, ob Microsoft durch die Bündelung seiner Software mit Office einen unrechtmäßigen Vorteil erlangt, der den Erfolg von Konkurrenzprodukten wie Slack hemmt. Angeblich soll nach der langen Wartezeit jetzt alles ganz schnell gehen.Die EU-Kommission werde schon sehr bald benennen, in welchen Details man ein Wettbewerbsproblem sieht, wofür in den letzten Wochen bereits Anfragen an Konkurrenten von Microsoft und bestimmte Kunden verschickt wurden, um Belege für das Fehlverhalten zu sammeln. Offen ist, inwiefern die EU dazu bereits entsprechende Rückmeldungen in Form von Dokumenten erhalten hat.
Laut einem Sprecher der Wettbewerbskommission soll die Prüfung der Beschwerde von Slack noch immer laufen. Microsoft wollte sich zu dem Thema angeblich nicht weiter äußern. Aktuell gibt es neben Teams auch noch ein weiteres Feld, in dem den Redmondern Ärger mit den Wettbewerbsbehörden droht. So gab es auch einige Beschwerden, laut denen das Unternehmen sich durch die Lizenzregelungen und die Bündelung von Produkten rund um seine Azure-Cloud-Services ebenfalls unrechtmäßige Vorteile verschafft.
Zusammenfassung
- Wettbewerbsverfahren gegen Microsoft, nachdem Slack Beschwerde eingereicht hat.
- Microsoft soll durch Bündelung von Office und Teams einen Vorteil erhalten.
- EU-Kommission sammelt Belege für Fehlverhalten
- Prüfung der Slack-Beschwerde läuft noch, Microsoft äußert sich nicht
- Microsoft steht auch wegen Lizenzregelungen und Bündelung von Azure Cloud-Services unter Verdacht
Siehe auch:
- Slack gegen Microsoft Teams: EU wird wohl Office-Integration prüfen
- Slack und Amazon werden Partner: Gemeinsam gegen Microsoft Teams
- Slack-Chef sicher: Microsoft Teams ist in Wahrheit nur ein Scheinriese
- Slack wird künftig Anrufe in Richtung Microsoft Teams unterstützen
- Schlag für Microsoft Teams - ein Deal bringt Slack 350.000 Nutzer
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