iPhone-Fertiger Foxconn startet Bau von Beatmungsgeräten in den USA

Forschung, Coronavirus, Foxconn, Beatmungsgerät, Medtronic Bildquelle: Medtronic
Dringend benötige Beatmungsgeräte werden jetzt von Foxconn in den USA hergestellt. Ein Werk in Wisconsin hat kurzfristig die Produktion umgestellt. Es handelt sich um ein Gemeinschaftsprojekt mit dem Medizintechnik-Hersteller Medtronic. Das berichtet der Nachrichtensender CNBC. Demnach hat der Medizintechnik-Hersteller Medtronic kurzfristig einen Partner gesucht, mit dem die weltweit dringend benötigten Beatmungsgeräte für Corona-Patienten in Massen gefertigt werden können. Einig wurde man sich dann recht schnell mit dem Auftragsfertiger Foxconn. Medtronic hatte vor kurzem das Design für das Beatmungsgerät PB-560 frei zur Verfügung gestellt, damit in der Krise möglichst viele von der Technik partizipieren können. Die Baupläne wurden bereits über 70.000 Mal heruntergeladen.

Das "achte Weltwunder" wird Beatmungsgeräte fertigen

Laut Foxconn wird man nun in Kürze mit der Produktion beginnen können. Zunächst seien mehrere Standorte geplant, wahrscheinlich auch in Taiwan. Man wird in den USA im Bundesstaat Wisconsin in einer neuen Fabrik, die zunächst für die Herstellung von LCD-Bildschirmen angedacht war, die Arbeit aufnehmen. Für Foxconn kommt die Änderung gerade recht, denn bisher hieß es, man werde in Wisconsin nur rund ein Zehntel der eigentlich geplanten Stellen besetzen, da die Lohnkosten die Fertigung in den USA doch zu teuer mache. Nun ist das alles egal, denn die Beatmungsgeräte und Medizinindustrie hat in der Coronakrise Vorrang.

Das Werk von Foxconn in Wisconsin wurde erstmals 2017 als eine "10 Milliarden Dollar teure LCD-Fabrik" angekündigt. Es wurde von Präsident Trump als "achtes Weltwunder" bezeichnet, dann hat sich Foxconn aber gegen alte Pläne entschieden.

Nun wird die Fabrik nach ihrer geplanten Eröffnung im nächsten Monat erste einmal die Beatmungsgeräte produzieren. Bisher konnte der CEO von Medtronic noch nicht sagen, wie viele Geräte man produzieren kann. Die Pläne laufen im Eilverfahren, alle arbeiten unter Hochdruck. Infografik: Diese Länder führen die meisten Corona-Tests durchDiese Länder führen die meisten Corona-Tests durch

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