Mit Zoom und Co.: TV-Serie dreht "virtuelle" Coronavirus-Episode
Das Coronavirus hat, wie sicherlich viele selbst gerade erleben, massive Auswirkungen auf die Arbeitswelt, das betrifft auch die TV-Industrie. Denn in Hollywood stehen die meisten Dreharbeiten still. Einige Produktionen nutzen die Krise aber auch für Experimente.
Die derzeitige Notwendigkeit zum Einhalten eines Mindestabstands hat zur Folge, dass auch Dreharbeiten nicht in gewohntem Maß durchgeführt werden können. Unmittelbar hat das noch keine Folgen, da TV-Serien in der Regel mehrere Monate im Voraus gedreht werden und die Post-Produktion vielfach auch von der Ferne aus durchgeführt werden kann.
Das wird erst zum Problem, wenn der Covid-19-Lockdown länger dauert. Denn früher oder später werden die TV-Sender und Streaming-Anbieter keine neuen Inhalte mehr zur Verfügung haben. Das betrifft vor allem Serien, die Staffeln mit 20 Folgen oder mehr mitbringen, also klassische Network-Produktionen (Streaming-Portale bieten zumeist Staffeln mit acht bis zwölf Folgen an, diese haben auch mehr Vorlauf).
Gedreht wird nicht nur in den privaten Wohnungen und Häusern der Schauspieler, sondern auch mit Hilfe von Programmen und Diensten wie Zoom, FaceTime und WebEx (via The Verge). Diese Art des Drehs erfordert aber etwas Trickserei, denn die privaten Behausungen der Darsteller haben nicht unbedingt einen Bezug zu den von ihnen gespielten Rollen. Die Serienmacher werden deshalb u. a. mit Effekten arbeiten, um die Hintergründe anzupassen. Ausgestrahlt wird die Folge am 4. Mai.
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Das wird erst zum Problem, wenn der Covid-19-Lockdown länger dauert. Denn früher oder später werden die TV-Sender und Streaming-Anbieter keine neuen Inhalte mehr zur Verfügung haben. Das betrifft vor allem Serien, die Staffeln mit 20 Folgen oder mehr mitbringen, also klassische Network-Produktionen (Streaming-Portale bieten zumeist Staffeln mit acht bis zwölf Folgen an, diese haben auch mehr Vorlauf).
All Rise dreht "Corona-Episode"
Die Gerichts-Drama All Rise des US-Senders CBS macht aus der Corona-Not eine Tugend und hat bekannt gegeben, dass man eine spezielle "virtuelle" Episode drehen wird. Diese wird natürlich die Pandemie und die Selbstisolation aufgreifen, thematisiert werden die Auswirkungen der Krise auf das Rechtssystem. Die Episode soll auch einen echten Einblick bieten, wie Gerichte und Anwälte derzeit in der Krise arbeiten.Gedreht wird nicht nur in den privaten Wohnungen und Häusern der Schauspieler, sondern auch mit Hilfe von Programmen und Diensten wie Zoom, FaceTime und WebEx (via The Verge). Diese Art des Drehs erfordert aber etwas Trickserei, denn die privaten Behausungen der Darsteller haben nicht unbedingt einen Bezug zu den von ihnen gespielten Rollen. Die Serienmacher werden deshalb u. a. mit Effekten arbeiten, um die Hintergründe anzupassen. Ausgestrahlt wird die Folge am 4. Mai.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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