Coronavirus als Cloud-Killer:
Microsoft Azure stößt an seine Grenzen
Microsofts Cloud-Plattform Azure kommt in Europa jüngst offenbar zunehmend an ihre Grenzen. Wohl auch weil Microsoft die Ressourcen für Behörden und andere wichtige Einrichtungen in Zeiten des Coronavirus priorisiert, kommt es derzeit immer wieder zu Problemen, wenn andere Kunden mehr Kapazitäten benötigen.
Wie Windows-Spezialistin Mary-Jo Foley berichtet, melden Nutzer von Microsoft Azure, dass ihnen immer wieder angezeigt werde, dass sie zum Beispiel alle zur Verfügung stehenden Ressourcen in Sachen Arbeitsspeicher, Speicher und CPU ausgereizt hätten, weshalb die gewünschten Virtual Machines in der Region schlichtweg nicht gestartet werden konnten.
Häufig würden die Kunden einfach nur die Meldung erhalten, dass keine ausreichenden Kapazitäten für eine neue VM im gewünschten Umfang in der Region zur Verfügung stünden. Microsoft hatte bereits am 21. März 2020 in einem Blog-Eintrag erkärt, dass man Kunden aus dem behördlichen und dem Gesundheitsbereich derzeit absolute Priorität bei der Bereitstellung neuer Cloud-Kapazitäten einräumen werde.
Offensichtlich kommt Microsoft dezreit beim Ausbau seiner Kapazitäten schlichtweg nicht mehr hinterher. Azure dient auch als Grundlage für diverse Microsoft-eigene Dienste und Produkte, darunter in Zeiten der wachsenden Ausbreitung des neuartigen Coronavirus vor allem Microsoft Teams. Die Chat-Plattform erlaubt es Mitarbeitern von Firmen, online zusammenzuarbeiten und wird seit kurzem kostenlos zur Verfügung gestellt.
Allerdings kam es bei Teams und anderen Microsoft-Services wie Xbox Live jüngst zu einigen Ausfällen, weshalb die Redmonder offenbar versuchen, die Ressourcen von Azure sinnvoller zu verteilen. In seinem Blog-Eintrag hatte das Unternehmen angekündigt, dass grundlegende Kommunikations-Werkzeuge wie Teams dabei neben den von Behörden, Ärzten und anderen Betreibern von essentieller Infrastruktur genutzten Kapazitäten ebenfalls im Mittelpunkt steht.
Siehe auch: Microsoft verrät, wem man in Sachen Cloud den Vorrang gewährt
Selbst einfache VMs mit wenigen Kernen nicht mehr möglich
Von anderen Admins war zu hören, dass sie aktuell keine Möglichkeit mehr hätten, neue VMs in Rechenzentrums-Regionen wie Südengland, Nordeuropa und Westeuropa zu starten. Selbst das Erstellen von simplen Varianten mit einem einzelnen CPU-Kern sei in Versuchen oft zum Scheitern verurteilt.Häufig würden die Kunden einfach nur die Meldung erhalten, dass keine ausreichenden Kapazitäten für eine neue VM im gewünschten Umfang in der Region zur Verfügung stünden. Microsoft hatte bereits am 21. März 2020 in einem Blog-Eintrag erkärt, dass man Kunden aus dem behördlichen und dem Gesundheitsbereich derzeit absolute Priorität bei der Bereitstellung neuer Cloud-Kapazitäten einräumen werde.
Offensichtlich kommt Microsoft dezreit beim Ausbau seiner Kapazitäten schlichtweg nicht mehr hinterher. Azure dient auch als Grundlage für diverse Microsoft-eigene Dienste und Produkte, darunter in Zeiten der wachsenden Ausbreitung des neuartigen Coronavirus vor allem Microsoft Teams. Die Chat-Plattform erlaubt es Mitarbeitern von Firmen, online zusammenzuarbeiten und wird seit kurzem kostenlos zur Verfügung gestellt.
Allerdings kam es bei Teams und anderen Microsoft-Services wie Xbox Live jüngst zu einigen Ausfällen, weshalb die Redmonder offenbar versuchen, die Ressourcen von Azure sinnvoller zu verteilen. In seinem Blog-Eintrag hatte das Unternehmen angekündigt, dass grundlegende Kommunikations-Werkzeuge wie Teams dabei neben den von Behörden, Ärzten und anderen Betreibern von essentieller Infrastruktur genutzten Kapazitäten ebenfalls im Mittelpunkt steht.
Siehe auch: Microsoft verrät, wem man in Sachen Cloud den Vorrang gewährt
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