Zoom verliert erste große Nutzergruppen - Teams & Co. profitieren

App, zoom, Videokonferenz, Zoom App, Conferencing Bildquelle: Dennis Hall / Twitter
Als Tool für die plötzlich so nötigen Videokonferenzen hat Zoom einen enormen Boom erlebt. Allerdings stellte sich mit der Zeit heraus, dass die Plattform erhebliche Probleme mitbringt und die ersten Nutzer reagieren nun - davon profitiert vor allem Microsoft. Kurz nach Beginn der Etablierung umfangreicher Kontaktsperren, mit denen die Corona-Pandemie eingedämmt werden soll, stürzten sich viele Nutzer auf Zoom, da die Plattform eine leichte und vorerst auch kostenlose Möglichkeit bot, auch größere Videokonferenzen zu etablieren. Insbesondere beim Online-Unterricht zahlreicher Schulen startete das Tool durch. Die Nutzerzahlen explodierten binnen kurzer Zeit von rund 10 Millionen auf über 200 Millionen.

Allerdings zeigte sich, dass Zoom mit diversen Problemen daherkommt. Erst war es die unbedarfte Integration von Facebook-APIs, wodurch der Social Network-Konzern an Informationen über die Nutzer kam, dann waren es eklatante Sicherheitslücken. Seitens des Anbieters begann man zwar inzwischen mit der Behebung der Probleme, insgesamt geschieht das aber zu spät und zaghaft - die ersten größeren Nutzergruppen wenden sich bereits der etablierten Konkurrenz zu.

Warnungen und Zwischenfälle

Laut einem Bericht der Washington Post ist beispielsweise die Schulverwaltung von New York dazu übergegangen, die Plattform für den Online-Unterricht von Zoom auf Microsoft Teams umzustellen. Dies geschah als direkte Reaktion auf eine Warnung der US-Bundespolizei FBI, dass Konferenzen teilweise von Unbefugten gekapert werden können. Auch andere Schulbehörden in den USA sollen die weitere Nutzung inzwischen überdenken, einige haben die Verwendung Zooms auch schon kurzerhand untersagt.

Bei anderen waren es statt der oft wenig ernst genommenen Warnungen sogar reale Zwischenfälle. Ein Schulbezirk in Utah begann mit der Umstellung, als in einer Konferenz zwischen Grundschullehrern plötzlich Pornographie im virtuellen Raum auftauchte, die ein unbekannter Eindringling postete. Auch hier will man jetzt vorsichtshalber eine alternative Plattform nutzen.

Zoom reagierte in einer Stellungnahme mit der üblichen Aussage, dass man die Sicherheit und Privatsphäre der Nutzer sehr ernst nehme. Man verwies darauf, dass man intensiv an der Behebung der Probleme arbeite. Des weiteren betonte man die Vorzüge der Plattform, die sich in dem Nutzer-Ansturm der letzten Wochen als extrem verlässlich herausgestellt habe - was auch eine Anspielung auf die Schwierigkeiten sein dürfte, die Microsoft mit Teams hatte.

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