Radler sind auch eher faul:
E-Bike-Absatz steigt rasant an
Die jüngsten Daten aus dem Fahrradmarkt lassen die Vermutung zu, dass auch die als so tüchtig angesehenen Radler nicht unter allen Umständen nur mit Muskelkraft arbeiten wollen. Die Elektrifizierung hält auch hier mit großen Schritten Einzug.
Wie der Branchenverband der Fahrrad-Industrie ZIV mitteilte, seien im vergangenen Jahr in Deutschland 4,31 Millionen Fahrräder verkauft worden. Das sind 3,1 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Dabei gingen die Absatzzahlen unmotorisierter Zweiräder sogar um 7,8 Prozent zurück. Der positive Trend wurde damit komplett von den Fahrrädern mit integriertem Elektromotor getragen.
Der ZIV hatte im September des letzten Jahres verkündet, dass es Anzeichen dafür gibt, dass im Gesamtjahr erstmals die Marke von einer Million verkauften E-Bikes überschritten werden könnte. Mit dem dann erreichten Ergebnis rechnete zu diesem Zeitpunkt aber noch niemand. Die Zahl summierte sich bis zum Jahresende auf satte 1,36 Millionen Stück, was im Jahresvergleich einem Zuwachs um 39 Prozent entspricht.
Angesichts der Gesamtentwicklung lässt sich allerdings vermuten, dass vor allem Verbraucher, die ohnehin schon mit dem Rad unterwegs sind, sich bei einer Neukauf-Entscheidung eher für ein E-Bike entscheiden. Die Menge der Neukäufer ist relativ niedrig, woran sich zeigt, dass die gesellschaftlichen Debatten der letzten Zeit noch nicht dazu führen, dass mehr Menschen vom Auto aufs Rad umsteigen.
Allerdings dürften ohnehin die meisten Menschen zumindest gelegentlich auf das Zweirad steigen. Die Zahl der Fahrräder, die sich insgesamt in den deutschen Haushalten befinden, wird aktuell auf rund 75,9 Millionen geschätzt. 5,4 Millionen davon sollen über einen Elektroantrieb verfügen.
Siehe auch: The X One: E-Bike, das aus der Vergangenheit und Zukunft zugleich ist
Der ZIV hatte im September des letzten Jahres verkündet, dass es Anzeichen dafür gibt, dass im Gesamtjahr erstmals die Marke von einer Million verkauften E-Bikes überschritten werden könnte. Mit dem dann erreichten Ergebnis rechnete zu diesem Zeitpunkt aber noch niemand. Die Zahl summierte sich bis zum Jahresende auf satte 1,36 Millionen Stück, was im Jahresvergleich einem Zuwachs um 39 Prozent entspricht.
Anteil steigt schnell
Damit entfielen im vergangenen Jahr bereits 31,5 Prozent aller verkaufen Neuräder auf die E-Bike-Kategorie. "Damit erreicht das E-Bike eine Marktbedeutung, die so schnell nicht erwartet werden konnte", hieß es von Seiten des Industrieverbandes. Dieser geht inzwischen davon aus, dass die Elektroräder mittelfristig einen Anteil von 40 bis 50 Prozent bei den Neuverkäufen erreichen können.Angesichts der Gesamtentwicklung lässt sich allerdings vermuten, dass vor allem Verbraucher, die ohnehin schon mit dem Rad unterwegs sind, sich bei einer Neukauf-Entscheidung eher für ein E-Bike entscheiden. Die Menge der Neukäufer ist relativ niedrig, woran sich zeigt, dass die gesellschaftlichen Debatten der letzten Zeit noch nicht dazu führen, dass mehr Menschen vom Auto aufs Rad umsteigen.
Allerdings dürften ohnehin die meisten Menschen zumindest gelegentlich auf das Zweirad steigen. Die Zahl der Fahrräder, die sich insgesamt in den deutschen Haushalten befinden, wird aktuell auf rund 75,9 Millionen geschätzt. 5,4 Millionen davon sollen über einen Elektroantrieb verfügen.
Siehe auch: The X One: E-Bike, das aus der Vergangenheit und Zukunft zugleich ist
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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