USA: Großzügige staatliche Förderung für E-Bike-Kauf in Vorbereitung
In den USA könnte es demnächst eine staatliche Förderung für die Anschaffung von E-Bikes geben. Ein entsprechender Gesetzentwurf liegt vor und soll es ermöglichen, den Kauf direkt zu 30 Prozent bei der nächsten Steuererklärung geltend zu machen.
Je nach Kaufpreis würde die US-Bundesregierung dann bis maximal 1500 Dollar der Anschaffungskosten übernehmen, berichtet The Verge. Eingebracht wurde der Gesetzentwurf von den beiden demokratischen Senatoren Ed Markey und Brian Schatz. Das soll ein Beitrag dazu sein, dass E-Bikes nicht nur für wohlhabendere Verbraucher erschwinglich sind und die Fahrzeuge zukünftig einen wachsenden Teil der Mobilität ausmachen können.
Das könnte dann auch Auswirkungen bis zu uns haben. Denn die USA sind ein riesiger Markt. Und wenn dort die Verkaufszahlen von E-Bikes kräftig anziehen, dürfte das die Massenproduktion ordentlich ankurbeln - was letztlich generell zu sinkenden Preisen bei den Fahrrädern mit Motorunterstützung führen dürfte. Denn bisher machen diese einen vergleichsweise kleinen Markt aus.
Und es gehe ein Stück auch um Gleichbehandlung. Denn die Mobilität mit dem Auto wird durch den Staat hochgradig subventioniert. So würden mit enormen öffentlichen Mitteln Parkflächen und Autobahnen gebaut, die Zersiedelung wird im Grunde steuerlich gefördert und in den USA müssten sich Autofahrer bisher nicht einmal an der Finanzierung der CO2-Zertifikate des Landes beteiligen.
Und Studien unter Verbrauchern, die sich ein E-Bike zugelegt haben, zeigen, dass diese durchschnittlich 15 Prozent ihrer bisherigen Autofahrten auf das Elektro-Fahrrad umlegen und damit ihren CO2-Ausstoß durch Autofahrten um 12 Prozent senken. Die Förderung des E-Bike-Kaufs könne damit als Begleitung des großen Infrastruktur-Paketes angesehen werden, mit der US-Präsident Joe Biden einen umweltfreundlichen Umbau verschiedener wichtiger Versorgungssysteme vorantreiben will. In den 20 Milliarden Dollar, die hier in den Verkehrssektor fließen sollen, ist beispielsweise auch der kräftige Ausbau sicherer Fahrradwege enthalten.
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Das könnte dann auch Auswirkungen bis zu uns haben. Denn die USA sind ein riesiger Markt. Und wenn dort die Verkaufszahlen von E-Bikes kräftig anziehen, dürfte das die Massenproduktion ordentlich ankurbeln - was letztlich generell zu sinkenden Preisen bei den Fahrrädern mit Motorunterstützung führen dürfte. Denn bisher machen diese einen vergleichsweise kleinen Markt aus.
Nicht immer nur Geld für Autos
Laut Schatz ist die Gesetzesinitiative, die von 21 weiteren Senatoren unterstützt wurde, ein wichtiger Bestandteil eines Verkehrswende-Konzeptes. "Die Elektrifizierung der Mobilität beschränkt sich nicht auf Autos, es geht um alle Formen der Fortbewegung", erklärte er.Und es gehe ein Stück auch um Gleichbehandlung. Denn die Mobilität mit dem Auto wird durch den Staat hochgradig subventioniert. So würden mit enormen öffentlichen Mitteln Parkflächen und Autobahnen gebaut, die Zersiedelung wird im Grunde steuerlich gefördert und in den USA müssten sich Autofahrer bisher nicht einmal an der Finanzierung der CO2-Zertifikate des Landes beteiligen.
Und Studien unter Verbrauchern, die sich ein E-Bike zugelegt haben, zeigen, dass diese durchschnittlich 15 Prozent ihrer bisherigen Autofahrten auf das Elektro-Fahrrad umlegen und damit ihren CO2-Ausstoß durch Autofahrten um 12 Prozent senken. Die Förderung des E-Bike-Kaufs könne damit als Begleitung des großen Infrastruktur-Paketes angesehen werden, mit der US-Präsident Joe Biden einen umweltfreundlichen Umbau verschiedener wichtiger Versorgungssysteme vorantreiben will. In den 20 Milliarden Dollar, die hier in den Verkehrssektor fließen sollen, ist beispielsweise auch der kräftige Ausbau sicherer Fahrradwege enthalten.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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