BUND Hamburg: Arbeitskreis Elektrosmog will 5G-Ausbau stoppen
Die Umweltschutzorganisation BUND Hamburg fordert einen Ausbaustopp des 5G-Mobilfunknetzes in Hamburg und hatte dazu eine Petition ins Leben gerufen. Jetzt wurden die 6000 Unterschriften an den Ersten Bürgermeister Peter Tschentscher übergeben.
Dabei beruft sich der Hamburger Arbeitskreis Elektrosmog des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland auf fehlende Studien zur Gesundheits- und Umweltverträglichkeit des kommenden 5G-Standards. Ohne genaue Fakten könne man in Ballungsgebieten nicht so einfach einen weiteren Mobilfunkstandard ausbauen. Hamburg gehört dabei zu den sechs Modellregionen in Deutschland, in denen der Ausbau besonders gefördert wird.
Der BUND hat eine Petition gegen den 5G Ausbau in Hamburg eingereicht. Foto: BUND / Christian Schumacher
Der BUND will erreichen, dass der Ausbau des 5G-Netzes in der Region solange aufgeschoben wird, bis eine gesundheitliche Unbedenklichkeit nachgewiesen wird. "Der Schutz der Gesundheit und unserer Lebensgrundlagen muss klar Vorrang haben vor wirtschaftlichen Interessen", heißt es in einer Erklärung des BUND Hamburg.
Mit ihrer Initiative stehen die Umweltschützer dabei nicht allein. Laut ihren Angaben haben andere Regionen bereits den Stopp vollzogen. Europäische Städte wie Brüssel, Florenz und Genf, weitere Orte in Irland und über 100 Kommunen in Italien hätten sich demnach bereits für einen 5G-Ausbaustopp ausgesprochen. "Die Erforschung von Folgen für Gesundheit und Umwelt muss vor dem Ausbau dieser Technologie von unabhängigen Instituten erfolgen und auf keinen Fall im laufenden Betrieb - in einem Feldversuch an Mensch und Umwelt", so Ellen Kruse, Sprecherin des BUND-Arbeitskreis Elektrosmog. Infografik: 5G - Hohe Erwartungen, niedrige Zahlungsbereitschaft
Der BUND hat eine Petition gegen den 5G Ausbau in Hamburg eingereicht. Foto: BUND / Christian Schumacher
Vorrang vor wirtschaftlichen Interessen
"Für uns ist klar: Der Ausbau der Mobilfunkinfrastruktur mit 5G-Technologie darf nicht ohne Prüfung der Gesundheits- und Umweltverträglichkeit und nicht ohne die vorgeschriebene Technikfolgenabschätzung erfolgen. Der jetzt anlaufende Ausbau ohne eine solche Abschätzung widerspricht dem gesetzlich verankerten Vorsorgeprinzip", so Manfred Braasch, Landesgeschäftsführer des BUND Hamburg.Der BUND will erreichen, dass der Ausbau des 5G-Netzes in der Region solange aufgeschoben wird, bis eine gesundheitliche Unbedenklichkeit nachgewiesen wird. "Der Schutz der Gesundheit und unserer Lebensgrundlagen muss klar Vorrang haben vor wirtschaftlichen Interessen", heißt es in einer Erklärung des BUND Hamburg.
Mit ihrer Initiative stehen die Umweltschützer dabei nicht allein. Laut ihren Angaben haben andere Regionen bereits den Stopp vollzogen. Europäische Städte wie Brüssel, Florenz und Genf, weitere Orte in Irland und über 100 Kommunen in Italien hätten sich demnach bereits für einen 5G-Ausbaustopp ausgesprochen. "Die Erforschung von Folgen für Gesundheit und Umwelt muss vor dem Ausbau dieser Technologie von unabhängigen Instituten erfolgen und auf keinen Fall im laufenden Betrieb - in einem Feldversuch an Mensch und Umwelt", so Ellen Kruse, Sprecherin des BUND-Arbeitskreis Elektrosmog. Infografik: 5G - Hohe Erwartungen, niedrige Zahlungsbereitschaft
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Nadine DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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