Rückschlag für Trump: Huawei darf Teile der britischen 5G-Netze bauen
Die US-Regierung von Donald Trump hat Huawei zum Mittelpunkt einer Kampagne gemacht, man will den Netzwerkausrüster vom 5G-Ausbau ausschließen. Die britische Regierung von Boris Johnson, der als Trump-Verbündeter gilt, hat Huawei nun dennoch grünes Licht gegeben.
Der chinesischer Hersteller gilt beim Thema 5G als Schwergewicht, doch dem Konzern wird vorgeworfen, der chinesischen Regierung beim Spionieren zu helfen bzw. versteckte Hintertüren einzubauen. Echte Beweise gibt es dafür zwar nicht, dennoch hat die US-Regierung eine regelrechte Kampagne gegen Huawei gestartet.
Infografik: Wer hat bei 5G die Nase vorn?
Und die muss nun einen weiteren schweren Rückschlag hinnehmen: Denn wie unter anderem der Guardian berichtet, habe die britische Regierung sowie Premier Boris Johnson dem chinesischen Konzern das Ok gegeben, am Netzausbau im Vereinigten Königreich mitzuwirken. Man stuft Huawei zwar als "Risiko-Anbieter" ein, das Unternehmen darf aber an Teilen des Netzausbaus beteiligt werden.
Die britische Politik räumte aber mehr oder weniger offen ein, dass man keine Wahl hat, da es keine echten Alternativen zu Huawei gibt. Laut einer Quelle spricht man intern offen von einem "Marktversagen". Ein Festhalten am Ausschluss von Huawei hätte bedeutet, dass sich der 5G-Ausbau um zwei bis drei Jahre verzögert und auch höhere Kosten für die Konsumenten zur Folge gehabt hätte. Alles zusammen hätte auch negative Auswirkungen für die gesamte britische Wirtschaft gehabt.
Die Entscheidung wird im Weißen Haus sicherlich alles andere als gut ankommen, denn Huawei ist wie erwähnt der zentrale Punkt des Streits um die globale Vorherrschaft beim Thema IT. Die aktuelle Entscheidung gilt aber dennoch als Kompromiss, denn der Ausschluss von "kritischer Infrastruktur" gibt Trump eine Hintertür, das auch als Erfolg zu verbuchen.
Siehe auch: Entscheidung - EU wird Huawei nicht vom Netzausbau ausschließen
Infografik: Wer hat bei 5G die Nase vorn?
Und die muss nun einen weiteren schweren Rückschlag hinnehmen: Denn wie unter anderem der Guardian berichtet, habe die britische Regierung sowie Premier Boris Johnson dem chinesischen Konzern das Ok gegeben, am Netzausbau im Vereinigten Königreich mitzuwirken. Man stuft Huawei zwar als "Risiko-Anbieter" ein, das Unternehmen darf aber an Teilen des Netzausbaus beteiligt werden.
Unter Auflagen und mit Einschränkungen
Genauer gesagt sind es "Nicht-Kern-Elemente" der 5G-Netzwerke. Das bedeutet, dass Huawei nicht an sensiblen Bereichen mitarbeiten darf, dazu zählen militärische und nukleare Einrichtungen. Dazu kommt, dass Huawei einen Marktanteil von maximal 35 Prozent erreichen darf.Die britische Politik räumte aber mehr oder weniger offen ein, dass man keine Wahl hat, da es keine echten Alternativen zu Huawei gibt. Laut einer Quelle spricht man intern offen von einem "Marktversagen". Ein Festhalten am Ausschluss von Huawei hätte bedeutet, dass sich der 5G-Ausbau um zwei bis drei Jahre verzögert und auch höhere Kosten für die Konsumenten zur Folge gehabt hätte. Alles zusammen hätte auch negative Auswirkungen für die gesamte britische Wirtschaft gehabt.
Die Entscheidung wird im Weißen Haus sicherlich alles andere als gut ankommen, denn Huawei ist wie erwähnt der zentrale Punkt des Streits um die globale Vorherrschaft beim Thema IT. Die aktuelle Entscheidung gilt aber dennoch als Kompromiss, denn der Ausschluss von "kritischer Infrastruktur" gibt Trump eine Hintertür, das auch als Erfolg zu verbuchen.
Siehe auch: Entscheidung - EU wird Huawei nicht vom Netzausbau ausschließen
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