O2-Chef: Debatte um Gesundheitsgefahren bei 5G ist "faktenfrei"
Die Diskussion um vermeintliche Gesundheitsgefahren des 5G-Mobilfunks werden aus Sicht des Chefs von Telefonica Deutschland mit einer beunruhigenden Faktenfreiheit geführt. Er forderte vor allem von staatlicher Seite aus mehr Aufklärung.
"Es gibt keinerlei wissenschaftlich fundierte Studien, die auch nur irgendeine Gesundheitsgefährdung sehen", sagte Markus Haas in einem Interview mit dem Berliner Tagesspiegel. Er wundere sich vor allem auch darüber, dass seriöse Organisationen bei dieser "populistischen Diskussion" mitmachen. Er bezog sich damit unter anderem auf jüngste Aktionen des Umweltverbandes BUND gegen den 5G-Ausbau.
Wissenschaftlich fundierte Studien, die eine Gesundheitsgefährdung bestätigen würden, gebe es seiner Aussage zufolge nicht. Insbesondere über die neu vergebenen Frequenzen müssten längst entsprechende Ergebnisse vorliegen. Denn diese wurden in den letzten 70 Jahren für die ständige Ausstrahlung von Fernsehen und Rundfunk genutzt, ohne dass es in dieser Zeit einen nachgewiesenen Bezug auf irgendwelche Krankheiten gegeben hätte. "Da wundert uns das Level der Diskussion schon sehr", so Haas.
"Kein Netzbetreiber baut schneller aus als wir", sagte Haas. Allein im letzten Jahr seien rund 10.000 neue LTE-Elemente in Betrieb genommen worden. "Jede Stunde geht ein neuer LTE-Sender ans O2-Netz. Auch in diesem Jahr werden wir noch einmal 10.000 LTE-Stationen aufbauen", stellte der Manager in Aussicht. Und das wiederum ist die wichtigste Grundlage, auf dieser Basis dann auch 5G zügig ausbauen zu können.
Großer Mobilfunk-Vergleichs-Rechner
Siehe auch: Auch bei O2 soll Huawei-Technik aus dem Kern der Netze verschwinden
Wissenschaftlich fundierte Studien, die eine Gesundheitsgefährdung bestätigen würden, gebe es seiner Aussage zufolge nicht. Insbesondere über die neu vergebenen Frequenzen müssten längst entsprechende Ergebnisse vorliegen. Denn diese wurden in den letzten 70 Jahren für die ständige Ausstrahlung von Fernsehen und Rundfunk genutzt, ohne dass es in dieser Zeit einen nachgewiesenen Bezug auf irgendwelche Krankheiten gegeben hätte. "Da wundert uns das Level der Diskussion schon sehr", so Haas.
Aufholjagd beim Netzausbau
Des Weiteren zeigte sich Haas sehr zuversichtlich, dass sein Unternehmen die Auflagen für den Netzausbau hinbekommen wird. Aktuell befinden sich eigentlich alle Netzbetreiber im Rückstand, Telefonica ist allerdings am schwächsten aufgestellt. Trotzdem sei es "absolut sicher", dass man die Vorgaben bis zu den nächsten Stichtagen in den Jahren 2022 und 2025 erreichen werde."Kein Netzbetreiber baut schneller aus als wir", sagte Haas. Allein im letzten Jahr seien rund 10.000 neue LTE-Elemente in Betrieb genommen worden. "Jede Stunde geht ein neuer LTE-Sender ans O2-Netz. Auch in diesem Jahr werden wir noch einmal 10.000 LTE-Stationen aufbauen", stellte der Manager in Aussicht. Und das wiederum ist die wichtigste Grundlage, auf dieser Basis dann auch 5G zügig ausbauen zu können.
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