Neues Microsoft-Tool scannt Chats, um Pädophile aufzuspüren
Projekt Artemis ist ein neues Tool aus Redmond, mit dem Microsoft beim Aufspüren von sexuellen Anzüglichkeiten gegenüber Minderjährigen in Chat-Verläufen hilft. Das Tool soll dabei diverse Anzeichen von Pädophilie erkennen können.
Microsoft hat ein neues Tool veröffentlicht, das Online-Chats nach Personen durchsucht, die speziell auf der Suche nach Kontakt zu Kindern sind, zum Beispiel um sie sexuell auszubeuten, ihnen sexuelle Anzüglichkeiten schreiben oder entsprechende Bilder versenden. Projekt Artemis gehört dabei zu einem Versuch der Technologiebranche, um gegen die verschiedensten Gefahren vorzugehen, denen Kinder online ausgesetzt sein können.
Das neue Tool scannt dabei Chat-Verläufe auf Muster, die auf unangemessene sexuelle Inhalte hindeuten. Dr. Hany Farid, der Wissenschaftler hinter Microsofts PhotoDNA-Tool, leitete nun auch die Entwicklung von Project Artemis. PhotoDNA scannt Bilder nach Beweisen für die sexuelle Ausbeutung von Kindern.
"Projekt Artemis ist ein bedeutender Schritt nach vorne, aber es ist keineswegs ein Allheilmittel", erklärte Microsofts Chefin für digitale Sicherheit, Courtney Gregoire, in einem Blogbeitrag. "Die sexuelle Ausbeutung und der Missbrauch von Kindern im Internet und die Aufdeckung von Cyber-Grooming von Kindern sind gewichtige Probleme. Aber wir lassen uns nicht von der Komplexität und Kompliziertheit solcher Probleme abschrecken."
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Das neue Tool scannt dabei Chat-Verläufe auf Muster, die auf unangemessene sexuelle Inhalte hindeuten. Dr. Hany Farid, der Wissenschaftler hinter Microsofts PhotoDNA-Tool, leitete nun auch die Entwicklung von Project Artemis. PhotoDNA scannt Bilder nach Beweisen für die sexuelle Ausbeutung von Kindern.
Prüfung nach Verdachtsmoment
Das Projekt Artemis baut auf einem Microsoft-Patent auf und verwendet historische Chat-Daten, um Konversationen nun über die Wahrscheinlichkeitsbewertung aufzufinden. Microsoft stellt das Tool Unternehmen zur Verfügung, die dann zusätzlich auch eine menschliche Person als Prüfer mit einsetzen können, sobald ein Verdacht besteht. Microsoft verwendet das Verfahren seit Jahren zur Überwachung von Chats auf der Xbox-Plattform. Soweit bekannt ist, wird auch überlegt, ob die Technologie Bestandteil von Skype werden soll."Projekt Artemis ist ein bedeutender Schritt nach vorne, aber es ist keineswegs ein Allheilmittel", erklärte Microsofts Chefin für digitale Sicherheit, Courtney Gregoire, in einem Blogbeitrag. "Die sexuelle Ausbeutung und der Missbrauch von Kindern im Internet und die Aufdeckung von Cyber-Grooming von Kindern sind gewichtige Probleme. Aber wir lassen uns nicht von der Komplexität und Kompliziertheit solcher Probleme abschrecken."
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