Zuckerberg: Wir müssen Krypto nicht abschalten, um Kinder zu schützen
Facebook-Chef Mark Zuckerberg hat dem Versuch, die Verschlüsselung der Kommunikation über ein vermeintliches Schutzbedürfnis von Kindern anzugreifen, eine klare Absage erteilt. Man müsse und werde hier andere Wege finden, kündigte er an.
Facebook bietet für die Kommunikation auf seinen Messenger-Plattformen schon seit einiger Zeit starke Ende-zu-Ende-Verschlüsselungen an. Der Marktführer in dem Bereich wird allerdings immer wieder von verschiedenen Seiten dafür kritisiert, weil dies angeblich Kriminellen freie Bahn geben würde. Eines der Lieblingsargumente der Gegner ist dabei, dass verschlüsselte Verbindungen es unmöglich machen, Erwachsenen auf die Spur zu kommen, die per Chat Kinder anködern und später missbrauchen wollen.
Auch auf einer internen Veranstaltung wurde Zuckerberg von Mitarbeitern zu dem Thema befragt. In seiner Antwort erklärte er, dass ihm das Risiko durchaus bewusst gewesen sei, bevor er die Krypto-Pläne des Unternehmens offiziell ankündigte. "Als wir uns entschlossen, die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung über die verschiedenen Apps auszurollen, war dies definitiv die Sache, die am stärksten auf mir lastete", sagte Zuckerberg laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters.
Im Zuge der Debatte um die illegale Einflussnahme auf den Wahlkampf in den USA entwickelte man bei Facebook beispielsweise ein Tracking-System, mit dem Anhand von Verhaltensmustern über verschiedene Plattformen hinweg Nutzer mit Fake-Accounts auf ihre originalen Profile gemapped werden konnten. Das setze man beispielsweise auch ein, um Erwachsene ausfindig zu machen, die sich mit einem Zweitaccount als Minderjährige ausgeben und sich so Zugang zu anderen Kindern verschaffen wollen.
Siehe auch: US-Justizministerium will Facebook zwingen, Verschlüsselung zu lockern
Auch auf einer internen Veranstaltung wurde Zuckerberg von Mitarbeitern zu dem Thema befragt. In seiner Antwort erklärte er, dass ihm das Risiko durchaus bewusst gewesen sei, bevor er die Krypto-Pläne des Unternehmens offiziell ankündigte. "Als wir uns entschlossen, die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung über die verschiedenen Apps auszurollen, war dies definitiv die Sache, die am stärksten auf mir lastete", sagte Zuckerberg laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters.
Wir sind nicht hilflos
Und es sei durchaus so, dass der Kampf gegen Kindesmissbrauch aufgrund des Schutzes der Kommunikationswege nun geführt wird, als wenn eine Hand auf den Rücken gebunden wäre. Trotzdem sei man keineswegs hilflos. Der Facebook-Gründer kündigte beispielsweise an, dass man über verschiedene Tools verfüge, die sich auch in anderen Bereichen bewährt hätten und die im Hintergrund ihre Arbeit verrichten.Im Zuge der Debatte um die illegale Einflussnahme auf den Wahlkampf in den USA entwickelte man bei Facebook beispielsweise ein Tracking-System, mit dem Anhand von Verhaltensmustern über verschiedene Plattformen hinweg Nutzer mit Fake-Accounts auf ihre originalen Profile gemapped werden konnten. Das setze man beispielsweise auch ein, um Erwachsene ausfindig zu machen, die sich mit einem Zweitaccount als Minderjährige ausgeben und sich so Zugang zu anderen Kindern verschaffen wollen.
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