Tausendmal effizienter: Microsoft jagt Kinderpornos jetzt mit der Cloud
Der Software-Konzern Microsoft will den Kampf gegen die Verbreitung von Kinderpornographie im Internet auf ein neues Niveau heben und den zuständigen Stellen einen wesentlich leichteren Zugang zu Technologien geben, die ihre Arbeit erheblich erleichtern können. Man darf hoffen, dass dabei alle Fallstricke auch ausreichend bedacht wurden.
Wie das Unternehmen jetzt ankündigte, werde man die PhotoDNA-Software jetzt als Cloud-Service bereitstellen. Dabei handelt es sich um ein Produkt zur Bildanalyse, das seit dem Jahr 2009 verfügbar ist und in Zusammenarbeit mit dem Darthmouth College entwickelt wurde. Inzwischen arbeiten rund 70 Unternehmen und Organisationen mit der Technologie.
PhotoDNA kann automatisiert große Mengen an Bildern auf ihren Inhalt analysieren und aus einem ganzen Pool an Aufnahmen beispielsweise jene herausfiltern, auf denen illegale Inhalte - wie etwa Aufnahmen vom sexuellen Missbrauch Minderjähriger - zu sehen sind. Zum Einsatz kommt die Technik bei verschiedenen Strafverfolgungsbehörden aber auch bei Firmen wie Facebook und Twitter, auf deren Plattformen täglich riesige Mengen an Bildern hochgeladen werden.
Es ist bisher allerdings nicht ohne weiteres möglich, dass beispielsweise ein beliebiges Polizeidezernat, das sich mit dem Thema beschäftigt, die Software einsetzt. Für ihren Betrieb war bisher eine Menge Zeit für das Fein-Tuning, Erfahrung und Geld von Nöten. Das soll sich nun aber ändern, indem die wesenltichen Aufgaben von Microsoft-Experten übernommen und die Software selbst als Cloud-Dienst bereitgestellt werden. Firmen können es so wesentlich einfacher einrichten und in ihre Prozesse integrieren, um die Inhalte auf ihren Systemen zu scannen. Kosten fallen dabei nicht an.
Der Umzug in die Cloud ist eigentlich naheliegend - immerhin werden aktuell täglich rund 1,8 Milliarden neue Fotos ins Netz gestellt, von denen rund 720.000 illegale Inhalte sind. Die Bewältigung von Mengen, die auch nur annähernd in solche Dimensionen gehen, ist in großen Datenzentren am besten aufgehoben. Das geht einher mit einer wesentlichen Verbesserung des Algorithmus, die die Microsoft-Entwickler inzwischen hinbekommen haben. PhotoDNA soll in der neuen Cloud-Fassung rund tausendmal effizienter arbeiten als vorhergehende Versionen.
Allerdings stellt ein solcher Dienst in der Cloud auch besondere Anforderungen an die Sicherheit. Denn Schwachstellen in dem System können im Zweifel dazu führen, dass ausgerechnet die Gegenseite den Service quasi als Suchmaschine missbraucht, um leicht an äußerst sensible Inhalte zu gelangen.
Zum Thema: PhotoDNA hinter OneDrive: Razzia bei deutschem Nutzer nach zweifelhaftem Upload
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PhotoDNA kann automatisiert große Mengen an Bildern auf ihren Inhalt analysieren und aus einem ganzen Pool an Aufnahmen beispielsweise jene herausfiltern, auf denen illegale Inhalte - wie etwa Aufnahmen vom sexuellen Missbrauch Minderjähriger - zu sehen sind. Zum Einsatz kommt die Technik bei verschiedenen Strafverfolgungsbehörden aber auch bei Firmen wie Facebook und Twitter, auf deren Plattformen täglich riesige Mengen an Bildern hochgeladen werden.
Es ist bisher allerdings nicht ohne weiteres möglich, dass beispielsweise ein beliebiges Polizeidezernat, das sich mit dem Thema beschäftigt, die Software einsetzt. Für ihren Betrieb war bisher eine Menge Zeit für das Fein-Tuning, Erfahrung und Geld von Nöten. Das soll sich nun aber ändern, indem die wesenltichen Aufgaben von Microsoft-Experten übernommen und die Software selbst als Cloud-Dienst bereitgestellt werden. Firmen können es so wesentlich einfacher einrichten und in ihre Prozesse integrieren, um die Inhalte auf ihren Systemen zu scannen. Kosten fallen dabei nicht an.
Der Umzug in die Cloud ist eigentlich naheliegend - immerhin werden aktuell täglich rund 1,8 Milliarden neue Fotos ins Netz gestellt, von denen rund 720.000 illegale Inhalte sind. Die Bewältigung von Mengen, die auch nur annähernd in solche Dimensionen gehen, ist in großen Datenzentren am besten aufgehoben. Das geht einher mit einer wesentlichen Verbesserung des Algorithmus, die die Microsoft-Entwickler inzwischen hinbekommen haben. PhotoDNA soll in der neuen Cloud-Fassung rund tausendmal effizienter arbeiten als vorhergehende Versionen.
Allerdings stellt ein solcher Dienst in der Cloud auch besondere Anforderungen an die Sicherheit. Denn Schwachstellen in dem System können im Zweifel dazu führen, dass ausgerechnet die Gegenseite den Service quasi als Suchmaschine missbraucht, um leicht an äußerst sensible Inhalte zu gelangen.
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