Billboard-Musik-Charts: Künftig werden auch Video-Streams gezählt
Billboard ist das renommierteste Magazin für Musik und Unterhaltung der USA, gegründet wurde es bereits 1894. Die gleichnamigen Charts sind eine Institution und diese mussten sich zuletzt auch wandeln, da auch das Musikgeschäft sich verändert hat. Nun folgt ein weiterer Schritt.
Früher war die Musikwelt noch einfach, denn man konnte zur Erfassung von Charts schlichtweg die Verkäufe von Singles und Langspielplatten zusammenzählen und das war es. Seit längerem werden auch die Downloads dazugezählt, später die Streams von Plattformen wie Spotify.
Doch auch das repräsentiert nicht vollständig die Hörgewohnheiten unserer Zeit und so muss auch Billboard weiter reagieren. Denn die Musik-Zeitschrift hat bekannt gegeben, dass man ab dem 3. Januar auch Video-Plays für die US-amerikanische Alben-Hitparade zählen wird. Das erste Mal, dass das eine Auswirkung hat, wird am 18. Januar sein, an diesem Tag werden die Charts für den Zeitraum zwischen 3. und 9. Januar veröffentlicht.
Für die Single-Charts, die Billboard Hot 100, wird das bereits seit 2013 so durchgeführt, bei den Billboard 200 handelt es sich nämlich um die Album-Charts. Die Auswirkungen der Video-Streams dürften aktuell aber geringer sein als im Fall der Billboard Hot 100. Denn bei den Single-Charts können u. a. auch Nutzer-generierte Videos bzw. deren Musik eine Rolle spielen, bei Alben ist aber wie erwähnt nur offiziell lizenziertes Material zugelassen.
Doch auch das repräsentiert nicht vollständig die Hörgewohnheiten unserer Zeit und so muss auch Billboard weiter reagieren. Denn die Musik-Zeitschrift hat bekannt gegeben, dass man ab dem 3. Januar auch Video-Plays für die US-amerikanische Alben-Hitparade zählen wird. Das erste Mal, dass das eine Auswirkung hat, wird am 18. Januar sein, an diesem Tag werden die Charts für den Zeitraum zwischen 3. und 9. Januar veröffentlicht.
Weg vom Verkaufsmodell
Audio-Streams werden wie erwähnt schon länger gezählt, ab Anfang 2020 werden auch "visuelle Plays" für die Billboard 200 genannten Charts gewertet. Das betrifft natürlich vor allem YouTube, aber auch offiziell lizenzierte Video-Inhalte auf Apple, Spotify, Tidal und Vevo. Billboard erläutert, dass man damit den Wechsel von einem reinen Verkaufs- zu einem Konsumationsmodell abschließt.Für die Single-Charts, die Billboard Hot 100, wird das bereits seit 2013 so durchgeführt, bei den Billboard 200 handelt es sich nämlich um die Album-Charts. Die Auswirkungen der Video-Streams dürften aktuell aber geringer sein als im Fall der Billboard Hot 100. Denn bei den Single-Charts können u. a. auch Nutzer-generierte Videos bzw. deren Musik eine Rolle spielen, bei Alben ist aber wie erwähnt nur offiziell lizenziertes Material zugelassen.
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