Die nächste Klinik mit Virus:
Klinikum Fürth wegen Angriff lahmgelegt
Die Angriffe gegen städtische und öffentliche Einrichtungen haben in diesem Jahr stark zugenommen - meist kommt Ransomware zum Einsatz. Jetzt muss das Klinikum Fürth komplett vom Netz gehen, da die IT-Systeme von einem Trojaner befallen sind.
Wie der Klinikums-Sprecher René Icgen mitteilt, habe die Attacke massive Auswirkungen auf die Computersysteme, Arbeitsfähigkeit und die Versorgung der Patienten könne aber trotzdem aufrechterhalten werden - auch die Notaufnahme leiste weiter ihren Dienst, Rettungsdienste steuern das Haus aktuell aber nicht mehr an. Die Attacke, die der Sprecher nach aktuellem Kenntnisstand als "kriminell" einstuft, habe zu dem Entschluss geführt, "planbare, nicht-kritische Eingriffe" vorerst nicht durchzuführen.
Der Einfallswinkel des Schädlings ist nach aktuellem Kenntnisstand dabei sehr typisch: So wurde ein Virus per E-Mail an Mitarbeiter versandt. Absender waren dabei auf den ersten Blick bekannt und vertrauenswürdig, eine genaue Betrachtung der Absenderadressen hätte aber auf ihre unbekannte Herkunft verwiesen, so der Sprecher. Wann die IT-Systeme wieder ihre volle Funktion aufnehmen können, ist aktuell noch nicht abzusehen.
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Das Fürther Klinikum meldet sich nach "krimineller Attacke" vom Betrieb ab
Erst gestern konnten wir darüber berichten, dass die Ransomware-Angriffe auf städtische Einrichtungen wie Schulen, Rathäuser und Krankenhäuser in diesem Jahr um 60 Prozent angestiegen sind. Jetzt muss das Klinikum Fürth laut den Nürnberger Nachrichten vermelden, dass man Opfer eines Hacker-Angriffs geworden ist und die gesamte IT-Infrastruktur in der Folge zum Erliegen kam. Die Folge: Der Krankenhausbetrieb kann nicht wie gewohnt aufrechterhalten werden, die Patientenaufnahme wurde gestoppt.Wie der Klinikums-Sprecher René Icgen mitteilt, habe die Attacke massive Auswirkungen auf die Computersysteme, Arbeitsfähigkeit und die Versorgung der Patienten könne aber trotzdem aufrechterhalten werden - auch die Notaufnahme leiste weiter ihren Dienst, Rettungsdienste steuern das Haus aktuell aber nicht mehr an. Die Attacke, die der Sprecher nach aktuellem Kenntnisstand als "kriminell" einstuft, habe zu dem Entschluss geführt, "planbare, nicht-kritische Eingriffe" vorerst nicht durchzuführen.
Internet getrennt, Attacke startete per E-Mail
Wie in solchen Fällen üblich, arbeiten die internen IT-Experten des Klinikums jetzt mit externen Spezialisten zusammen, um zu klären, wie es zu dem Angriff kommen konnte - auch Bundesamt für Sicherheit und Informationstechnik, der Landesdatenschutzbeauftragte und das Landeskriminalamt sind bei dem Prozess involviert. Bis zu einer Klärung wurden alle IT-Systeme vom Internet getrennt, was eine weitere Verbreitung verhindern soll.Der Einfallswinkel des Schädlings ist nach aktuellem Kenntnisstand dabei sehr typisch: So wurde ein Virus per E-Mail an Mitarbeiter versandt. Absender waren dabei auf den ersten Blick bekannt und vertrauenswürdig, eine genaue Betrachtung der Absenderadressen hätte aber auf ihre unbekannte Herkunft verwiesen, so der Sprecher. Wann die IT-Systeme wieder ihre volle Funktion aufnehmen können, ist aktuell noch nicht abzusehen.
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