BDI: Wir meinen das mit dem deutschen Weltraumbahnhof sehr ernst
Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) meint es mit seiner Forderung nach dem Aufbau eines deutschen Weltraumbahnhofs durchaus ernst. Die Erheiterung bezüglich des Themas rührt wohl eher aus Unkenntnis der Sache her.
Nachdem die Forderung kürzlich auf den Tisch kam, meinte so mancher, beim BDI trieben entweder Hybris oder eine blühende Phantasie neue Blüten. Manch einer vermutete, dass die Deutschen es in der Raumfahrt mit den klassischen großen Organisationen aufnehmen wollen, um einen Wettlauf zum Mond oder Mars mitzumachen. Dem ist allerdings nicht so, wie BDI-Präsident Dieter Kempf jetzt noch einmal betonte.
Es gehe in der Forderung seines Verbandes überhaupt nicht um Mondraketen. Stattdessen sehe man es als wichtigen Teil der Arbeit an Spitzentechnologien an, wenn deutsche Unternehmen und Forschungseinrichtungen es schaffen, eigene Satelliten in den Orbit bringen zu können. Im Zentrum stünden dabei so genannte Micro-Launcher, wie Kempf laut einem Bericht des Deutschlandfunks ausführte.
Bisher sind deutsche Forschungseinrichtungen und Unternehmen darauf angewiesen, für ihre Satelliten nach Mitnahmemöglichkeiten zu suchen, wenn seitens der ESA oder anderer internationaler Raumfahrtorganisationen Starts angesetzt werden. Durch einen eigenen Weltraumbahnhof wäre man wesentlich flexibler und müsste nicht zwingend auch mit diversen anderen Interessenten um freie Kapazitäten konkurrieren.
Siehe auch: Pseudo-Satellit für Samsung-Werbung stürzt plötzlich auf Pferdefarm
Es gehe in der Forderung seines Verbandes überhaupt nicht um Mondraketen. Stattdessen sehe man es als wichtigen Teil der Arbeit an Spitzentechnologien an, wenn deutsche Unternehmen und Forschungseinrichtungen es schaffen, eigene Satelliten in den Orbit bringen zu können. Im Zentrum stünden dabei so genannte Micro-Launcher, wie Kempf laut einem Bericht des Deutschlandfunks ausführte.
Mehr Flexibilität für Spitzenforschung
Und es handelt sich außerdem auch nicht um einen Schnellschuss, mit dem man sich gerade mal in den Schlagzeilen platzieren wollte. Stattdessen gibt es sogar schon eine aktive Suche nach möglichen Startplätzen. So prüfe die Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern laut einem Handelsblatt-Bericht schon seit Monaten die Eignung des Flughafens Rostock-Laage für die Errichtung eines Launch-Pads für Raketen, von dem man kleinere Satelliten ins All befördern könnten. Als mögliche Alternative ist aber auch der in Niedersachsen angesiedelte Bundeswehr-Flugplatz Nordholz im Gespräch.Bisher sind deutsche Forschungseinrichtungen und Unternehmen darauf angewiesen, für ihre Satelliten nach Mitnahmemöglichkeiten zu suchen, wenn seitens der ESA oder anderer internationaler Raumfahrtorganisationen Starts angesetzt werden. Durch einen eigenen Weltraumbahnhof wäre man wesentlich flexibler und müsste nicht zwingend auch mit diversen anderen Interessenten um freie Kapazitäten konkurrieren.
Siehe auch: Pseudo-Satellit für Samsung-Werbung stürzt plötzlich auf Pferdefarm
Thema:
Beliebte Downloads
Neue Nachrichten
Beliebte Nachrichten
Videos
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
oSC Nürnberg 25.27. Juni - das OpenSuse-Meeting
d-hubs - Gestern 13:40 Uhr -
Die allerneueste Version, TrueNAS 26.0.0-BETA.2
d-hubs - Vorgestern 14:50 Uhr -
Wie kann ich die Untertitel einem Video hinzufügen?
Rizo - Vorgestern 11:14 Uhr -
Datenträgerverwaltung
micro300 - Vorgestern 08:52 Uhr -
KDE kommt mit Plasma 6.7
d-hubs - 18.06. 20:26 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen