Schwarzmarkt verliert durch Hack 26 Millionen Kreditkarten-Daten
Unbekannten ist es gelungen, den Server eines großen Cybercrime-Schwarzmarktes zu knacken. Im Zuge dessen wurde eine Sammlung von 26 Millionen Kreditkartendaten öffentlich, die über längere Zeit hinweg aufgebaut wurde.
Bei dem Schmarzmarkt handelt es sich um ein Angebot namens "BriansClub". Der Name ist eine Anspielung an den Sicherheits-Experten Brian Krebs, der die Aktivitäten der Szene seit Jahren intensiv verfolgt und nun selbst von dem Fall berichtet. Hinzu kommt, dass der Begriff Krebs auf der Seite in der Übersetzung "Crab" zum Einsatz kommt, was wiederum auch der russische Slang-Ausdruck für Kriminelle ist, die sich auf Kreditkarten spezialisiert haben.
Die fraglichen Kreditkartendaten wurden auf BriansClub in einem typischen Online-Shop-System zum Verkauf angeboten. Die Preise variierten dabei nach Menge und Aktualität der gewünschten Informationen. Die Inhalte der Sammlung hatten die Betreiber der Plattform wahrscheinlich selbst in anderen Foren von den eigentlichen Dieben erworben.
Experten von Flashpoint, die sich auf diesen Bereich spezialisiert haben, schätzen den wirtschaftlichen Schaden für die Betreiber der BriansClub-Plattform auf einen entgangenen Umsatz von 414 Millionen Dollar. Die öffentlich gewordenen Informationen stehen nun Banken zur Verfügung, die sie mit ihren eigenen Beständen abgleichen können. Wer noch über eine Kreditkarte verfügt, die in der Sammlung auftaucht, bekommt so dann in Kürze eine neue ausgestellt.
Siehe auch: Kreditkarten: Neuer Sicherheits-Chip ist in der Praxis eine Luftnummer
Die fraglichen Kreditkartendaten wurden auf BriansClub in einem typischen Online-Shop-System zum Verkauf angeboten. Die Preise variierten dabei nach Menge und Aktualität der gewünschten Informationen. Die Inhalte der Sammlung hatten die Betreiber der Plattform wahrscheinlich selbst in anderen Foren von den eigentlichen Dieben erworben.
Über Jahre gesammelt
Dafür spricht der stetige Strom an neuen Daten. Analysen zufolge stammen beispielsweise 1,7 Millionen Datenbankeinträge aus Hacks, die im Jahr 2015 stattfanden. 7,6 Millionen hingegen wurden binnen der ersten acht Monate dieses Jahres zusammengetragen und zu entsprechend höheren Preisen gehandelt. Die Informationen umfassten neben den üblichen Kreditkartennummern und Namen der Besitzer auch die Daten vom Magnetstreifen, die auf Blankokarten kopiert werden können, um Karten zu bekommen, die man auch an Automaten verwenden kann.Experten von Flashpoint, die sich auf diesen Bereich spezialisiert haben, schätzen den wirtschaftlichen Schaden für die Betreiber der BriansClub-Plattform auf einen entgangenen Umsatz von 414 Millionen Dollar. Die öffentlich gewordenen Informationen stehen nun Banken zur Verfügung, die sie mit ihren eigenen Beständen abgleichen können. Wer noch über eine Kreditkarte verfügt, die in der Sammlung auftaucht, bekommt so dann in Kürze eine neue ausgestellt.
Siehe auch: Kreditkarten: Neuer Sicherheits-Chip ist in der Praxis eine Luftnummer
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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