Kreditkarten: Visa schafft den Zwang zur Unterschrift komplett ab
Nach den Konkurrenten Mastercard und American Express will jetzt auch Visa die Notwendigkeit einer Unterschrift bei größeren Kaufbeträgen abschaffen. Einkäufe sollen künftig lediglich über die verbauten EMV- und Funk-Chips legitimiert werden. Auch beim Bezahlen mit dem Handy fallen die Unterschriften damit weg.
Wie Visa in einer Pressemitteilung ankündigte, tritt die Veränderung im April zunächst in Nordamerika in Kraft. Ein weltweiter Rollout der neuen Regeln dürfte nicht lange auf sich warten lassen. Visa folgt mit der Maßnahme anderen Kreditkartenunternehmen wie Mastercard und American Express, bei denen die Unterschrift bereits optional ist.
Für Beträge über 50 Dollar bzw. 50 Euro in Deutschland muss man beim Bezahlen mit der Visa-Karte bislang bei den meisten Terminals den Vorgang mit einer Unterschrift legitimieren. Lediglich kleinere Beträge lassen sich allein mit der Karte abwickeln. Künftig soll der Zwang zur Unterschrift aber für alle Beträge wegfallen. Trotz der immer noch bestehenden Unterschriftspflicht verzichten manche Handelsketten bereits heute auf den zusätzlichen Legitimationsschritt.
Das schnelle Bezahlen per RFID-Funkchip mit entsprechenden Karten und Smartphones ohne Unterschrift dürfte künftig zum Standard werden. Was Betrugsversuche betrifft, scheint sich Visa keine Sorge zu machen. Alleine in den USA sind die Fälle von Kreditkartenbetrug laut Visa in den letzten zwei Jahren um rund 66 Prozent zurückgegangen.
Kommt es mit gestohlenen Karten zu unberechtigten Abbuchungen, erstatten die herausgebenden Banken die Beträge zurück, wenn man den Verlust der Karte innerhalb eines bestimmten Zeitraums meldet. Als zusätzliche Sicherheitsprüfung konnten die Unterschriften dagegen meist eh nichts ausrichten.
Für Beträge über 50 Dollar bzw. 50 Euro in Deutschland muss man beim Bezahlen mit der Visa-Karte bislang bei den meisten Terminals den Vorgang mit einer Unterschrift legitimieren. Lediglich kleinere Beträge lassen sich allein mit der Karte abwickeln. Künftig soll der Zwang zur Unterschrift aber für alle Beträge wegfallen. Trotz der immer noch bestehenden Unterschriftspflicht verzichten manche Handelsketten bereits heute auf den zusätzlichen Legitimationsschritt.
Zahlen per Funkchip auf dem Vormarsch
Visa hat in Kooperation mit Mastercard in den letzten zehn Jahren die EMV-Chip-Technik zur einheitlichen Sicherheitskontrolle flächendeckend eingeführt und um die Funktion zum kontaktlosen Bezahlen erweitert. Das früher übliche Bezahlen per Magnetstreifen ist zwar immer noch möglich, gehört aber mittlerweile zunehmend der Vergangenheit an.Das schnelle Bezahlen per RFID-Funkchip mit entsprechenden Karten und Smartphones ohne Unterschrift dürfte künftig zum Standard werden. Was Betrugsversuche betrifft, scheint sich Visa keine Sorge zu machen. Alleine in den USA sind die Fälle von Kreditkartenbetrug laut Visa in den letzten zwei Jahren um rund 66 Prozent zurückgegangen.
Kommt es mit gestohlenen Karten zu unberechtigten Abbuchungen, erstatten die herausgebenden Banken die Beträge zurück, wenn man den Verlust der Karte innerhalb eines bestimmten Zeitraums meldet. Als zusätzliche Sicherheitsprüfung konnten die Unterschriften dagegen meist eh nichts ausrichten.
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