MacBook Air: Reparatur-Experte erwartet viele durchgebrannte CPUs
Die kürzlich vorgestellten neuen MacBook Air-Modelle von Apple könnten in der nächsten Zeit noch des Öfteren mit Hardware-Defekten von sich Reden machen. Damit rechnet zumindest der Reparatur-Experte Louis Rossmann nach einem ersten entsprechenden Fall.
Über das Wochenende zog bereits ein von ihm stammendes Video seine Kreise, in dem er das Problem schildert. Aufmerksam wurde Rossmann auf die Angelegenheit, als ihm ein defektes MacBook Air übergeben wurde, das keine Reaktionen mehr zeigte. Es stellte sich heraus, dass der Prozessor aufgrund einer Überhitzung einfach durchgebrannt war. Und der Spezialist macht dafür einen Design-Fehler verantwortlich.
Der Rechner verfügt eigentlich über alle Bestandteile, die in ein modernes, leistungsfähiges Notebook gehören, bei dem eine hinreichende Kühlung sichergestellt sein soll: Ein Heatsink, was die Abwärme vom Prozessor wegführt, und einen Lüfter, der die erhitzte Luft nach draußen befördert. Allerdings sind diese beiden Kernelemente im MackBook Air schlicht nicht miteinander verbunden, wodurch der Lüfter überhaupt nicht in der Lage ist, die Wärme direkt vom Heatsink wegzublasen.
Allerdings ist Rossmanns Reaktion auch etwas überzogen - was daran liegen könnte, dass er sich schon vor einiger Zeit mit Apples Rechtsabteilung herumschlagen durfte. Denn komplett wirkungslos ist die gezeigte Architektur letztlich nicht. Immerhin leitet der Lüfter durchaus Abwärme nach außen - die Kühlung des vom Prozessor abgehenden Heatsinks ist allerdings trotzdem ziemlich ineffektiv gelöst und könnte auch bei anderen Nutzern zu Problemen führen, die hohe Belastungen für die CPU verursachen.
Siehe auch: Apple MacBook Air 2019 im Test: Premium-Einstieg zur MacOS-Welt
Der Rechner verfügt eigentlich über alle Bestandteile, die in ein modernes, leistungsfähiges Notebook gehören, bei dem eine hinreichende Kühlung sichergestellt sein soll: Ein Heatsink, was die Abwärme vom Prozessor wegführt, und einen Lüfter, der die erhitzte Luft nach draußen befördert. Allerdings sind diese beiden Kernelemente im MackBook Air schlicht nicht miteinander verbunden, wodurch der Lüfter überhaupt nicht in der Lage ist, die Wärme direkt vom Heatsink wegzublasen.
Es kann mehr tote Systeme geben
Das ist nach Einschätzung Rossmanns der Grund für den durchgebrannten Prozessor. Denn die Wärme des eingebauten Prozessors kann seiner Einschätzung nach so nicht hinreichend abgeleitet werden - insbesondere nicht, wenn der Prozessor längere Zeit unter Volllast läuft. Was der Nutzer des betroffenen Gerätes getan hat, bevor sein Gerät den Geist aufgab, ist leider unbekannt.Allerdings ist Rossmanns Reaktion auch etwas überzogen - was daran liegen könnte, dass er sich schon vor einiger Zeit mit Apples Rechtsabteilung herumschlagen durfte. Denn komplett wirkungslos ist die gezeigte Architektur letztlich nicht. Immerhin leitet der Lüfter durchaus Abwärme nach außen - die Kühlung des vom Prozessor abgehenden Heatsinks ist allerdings trotzdem ziemlich ineffektiv gelöst und könnte auch bei anderen Nutzern zu Problemen führen, die hohe Belastungen für die CPU verursachen.
Siehe auch: Apple MacBook Air 2019 im Test: Premium-Einstieg zur MacOS-Welt
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