Überhitzung: Erste Airline verbietet Mitnahme sämtlicher MacBooks
Die Fluggesellschaft Virgin Australia hat sich dazu entschlossen, die Mitnahme sämtlicher Apple MacBook-Modelle in aufgegebenen Gepäckstücken zu verbieten. Obwohl nur ein Bruchteil der Laptops von Akkuproblemen betroffen ist, setzt man alle MacBooks auf die Gefahrgutliste.
Bereits im Juni 2019 startete Apple ein Austauschprogramm für MacBook Pro-Modelle mit 15-Zoll-Display, die zwischen 2015 und 2017 verkauft wurden. Bei einigen Geräten kann es dazu kommen, dass der integrierte Akku überhitzt und somit ein Sicherheitsrisiko darstellt. Mitte August reagierte die US-Luftfahrtbehörde FAA (Federal Aviation Administration) und erteilte den betroffenen Notebooks ein Flugverbot. Dieses wird nun von der Fluglinie Virgin Australia besonders hart umgesetzt, indem direkt alle MacBooks aus den Frachträumen verbannt werden.
Auf einer Apple-Webseite zum Rückrufprogramm für die Batterie des MacBook Pro (15") können Besitzer anhand der Seriennummer überprüfen, ob ihr macOS-Laptop zu den betroffenen Produkten gehört und einen Austausch des Akkus im Apple Store oder bei einem autorisierten Apple Service Provider in Auftrag geben. Der US-amerikanische Hersteller gibt hier jedoch an, dass die Servicearbeiten zwei bis drei Wochen in Anspruch nehmen können. Betroffen ist das Modell "Apple MacBook Pro (Retina, 15", Mitte 2015)".
Siehe auch:
Quelle: AppleInsider
MacBook-Mitnahme im Handgepäck weiterhin möglich
Scheinbar würde die Kontrolle auf möglicherweise fehlerhafte Apple-Notebooks vor Ort zu viel Zeit in Anspruch nehmen, weshalb man sich für die strikte Einschränkung entschieden hat. Betroffen ist jedoch lediglich das aufgegebene Gepäck, im Handgepäck können MacBooks wie gewohnt mitgeführt werden, wenn es sich nicht um eines der problembehafteten Geräte handelt. Wie lange das MacBook-Verbot bei Virgin Australia andauern wird, ist nicht abzusehen. Auch Fluggesellschaften wie Lufthansa, Singapore Airlines und Tuifly haben auf den "Rückruf" reagiert, verbieten jedoch nur die Mitnahme von MacBook Pro 15-Modellen, die zwischen September 2015 und Februar 2017 verkauft wurden.Auf einer Apple-Webseite zum Rückrufprogramm für die Batterie des MacBook Pro (15") können Besitzer anhand der Seriennummer überprüfen, ob ihr macOS-Laptop zu den betroffenen Produkten gehört und einen Austausch des Akkus im Apple Store oder bei einem autorisierten Apple Service Provider in Auftrag geben. Der US-amerikanische Hersteller gibt hier jedoch an, dass die Servicearbeiten zwei bis drei Wochen in Anspruch nehmen können. Betroffen ist das Modell "Apple MacBook Pro (Retina, 15", Mitte 2015)".
Siehe auch:
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Quelle: AppleInsider
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Stefan TrunzikLeitender Redakteur bei WinFuture.de
IT-Journalist seit 2003, der Hardware, Spiele und Gadgets selbst im Alltag testet. Sein Fokus liegt auf Kaufberatung und Verbraucherthemen.
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