Leute von Amazon, Google und Microsoft am Freitag im Klimastreik
Es dürfte ein historischer Moment werden: Erstmals in der Geschichte der IT-Industrie wollen am kommenden Freitag auch tausende Mitarbeiter der großen Tech-Konzerne ihre Arbeit niederlegen und für einen wesentlich stärkeren Klimaschutz auf die Straße gehen.
Der 20. September wurde von der "Fridays for Future"-Bewegung als weltweiter Aktionstag angesetzt. An dem Tag werden sich in aktuell rund 120 Ländern viele andere Initiativen und Organisationen den Schülern anschließen, die an jedem Freitag für die Rettung der Lebensgrundlagen der Menschheit öffentlich zusammenkommen. Über ein Jahr laufen die wöchentlichen Aktionen, mit denen die Schwedin Greta Thunberg begonnen hatte, nun schon in vielen Staaten.
Und erstmals beteiligen sich am Freitag auch Mitarbeiter von vier großen IT-Unternehmen: Amazon, Google, Microsoft und Facebook. Eine führende Rolle werden dabei Beschäftigte von Amazon spielen. Über 1200 von ihnen haben bereits öffentlich angekündigt, am Freitag ihre Arbeit niederzulegen und vorübergehend in Streik zu treten. Sie wollen damit einerseits ihre Solidarität mit den Jugendlichen ausdrücken, von denen der gesamte Aktionstag ausgeht.
Weiterhin soll die Cloud-Sparte die Zusammenarbeit mit allen Kunden beenden, die die Förderung von fossilen Energieträgern weiter vorantreiben wollen. Des weiteren sollen sämtliche finanziellen Unterstützungen an Lobbyisten und Politiker, die den menschengemachten Klimawandel einfach leugnen, beendet werden.
Neben den Amazon-Beschäftigten laufen auch Streik-Vorbereitungen in anderen Unternehmen. So haben auch Mitarbeiter von Facebook angekündigt, eigene Aktionen zu starten. Aber auch ihre Kollegen von Google und Microsoft wollen am Freitag für einige Zeit ihre Büros verlassen und sich den Protesten anschließen. Was die großen Fünf der Branche angeht, war lediglich von Apple noch nichts zu hören. Der Konzern startet am Freitag den Verkauf seiner neuen iPhone-Generation.
Siehe auch: Klima ist kein gutes Geschäft: Amazon macht seit Jahren groß in Öl
Fridays for Future Aktivitäten in Deutschland
Und erstmals beteiligen sich am Freitag auch Mitarbeiter von vier großen IT-Unternehmen: Amazon, Google, Microsoft und Facebook. Eine führende Rolle werden dabei Beschäftigte von Amazon spielen. Über 1200 von ihnen haben bereits öffentlich angekündigt, am Freitag ihre Arbeit niederzulegen und vorübergehend in Streik zu treten. Sie wollen damit einerseits ihre Solidarität mit den Jugendlichen ausdrücken, von denen der gesamte Aktionstag ausgeht.
Amazon-Mitarbeiter erklären Streikbereitschaft fürs Klima
Forderungen an Amazon
Aber es geht ihnen auch darum, Druck auf ihren eigenen Arbeitgeber auszuüben. Denn als eines der weltweit größten Unternehmen soll Amazon aus ihrer Sicht Verantwortung übernehmen und eine führende Rolle im Klimaschutz spielen. Sie fordern im Zuge dessen, dass der gesamte Konzern bis zum Jahr 2030 klimaneutral umgestaltet wird und auch in den Kommunen mit der größten Luftverschmutzung Elektromobilitäts-Projekte anschiebt.Weiterhin soll die Cloud-Sparte die Zusammenarbeit mit allen Kunden beenden, die die Förderung von fossilen Energieträgern weiter vorantreiben wollen. Des weiteren sollen sämtliche finanziellen Unterstützungen an Lobbyisten und Politiker, die den menschengemachten Klimawandel einfach leugnen, beendet werden.
Neben den Amazon-Beschäftigten laufen auch Streik-Vorbereitungen in anderen Unternehmen. So haben auch Mitarbeiter von Facebook angekündigt, eigene Aktionen zu starten. Aber auch ihre Kollegen von Google und Microsoft wollen am Freitag für einige Zeit ihre Büros verlassen und sich den Protesten anschließen. Was die großen Fünf der Branche angeht, war lediglich von Apple noch nichts zu hören. Der Konzern startet am Freitag den Verkauf seiner neuen iPhone-Generation.
Siehe auch: Klima ist kein gutes Geschäft: Amazon macht seit Jahren groß in Öl
Fridays for Future Aktivitäten in Deutschland
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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