Google: Keine aktive Zusammenarbeit mit der Öl-Industrie mehr
Der zunehmende Druck auf die Technologie-Branche zeigt inzwischen Wirkung: Google hat als erster großer Anbieter erklärt, keine KI-Anwendungen zu entwickeln, mit denen man gezielt Kunden in der Öl-Industrie ansprechen kann.
Für die großen Cloud-Anbieter sind die Mineralölkonzerne mit ihrer noch immer bestehenden großen Wirtschaftskraft aus wirtschaftlicher Perspektive sehr interessante Kunden. Allerdings merkten Kritiker immer wieder an, dass es ein deutlicher Widerspruch ist, wenn sich die IT-Konzerne nach außen gern als große Klimaschützer aufspielen, die Vorreiter in der Umstellung auf regenerative Energien sind, und auf der anderen Seite die Ölbranche mit dem Versprechen umgarnen, dass die neuesten KI-Dienste die Erschließung von Ölvorkommen so effizient wie nie durchführen können.
Sowohl Amazon, Microsoft als auch Google haben die Ölkonzerne lange gezielt umworben. Bei Google rückt man davon nun aber ab. Man entwickle keine maßgeschneiderten KI-Lösungen mehr, mit denen sich die Erschließung von Öl- und Gas-Lagerstätten vorantreiben lasse, erklärte Will Grannis, Technikchef der Cloud-Sparte Googles, kürzlich in einem Interview.
Amazon hingegen richtet sich weiterhin mit speziellen Angeboten an die Ölbranche. Gleichzeitig ist der Handelskonzern aber auch mit dem stärksten Gegenwind konfrontiert: In der Belegschaft gibt es ein größeres Netzwerk von Mitarbeitern, die sich aktiv für die Umsetzung weitergehender Klimaschutzmaßnahmen einsetzen und dafür auch schon in Warnstreiks getreten sind.
Sowohl Amazon, Microsoft als auch Google haben die Ölkonzerne lange gezielt umworben. Bei Google rückt man davon nun aber ab. Man entwickle keine maßgeschneiderten KI-Lösungen mehr, mit denen sich die Erschließung von Öl- und Gas-Lagerstätten vorantreiben lasse, erklärte Will Grannis, Technikchef der Cloud-Sparte Googles, kürzlich in einem Interview.
Keine Änderung bei Amazon
In einer weitergehenden Stellungnahme gegenüber dem Magazin One Zero hieß es, dass Google Cloud natürlich allgemeine Infrastrukturleistungen für verschiedene Industrien bereitstelle und hier Kunden aus der Ölindustrie nicht ausschließe. Man bestätigte aber, dass für diese keine speziellen Anwendungen entwickelt werden sollen. Das ist eine deutliche Abkehr von früheren Bemühungen, die lukrativen Aufträge an Land zu ziehen.Amazon hingegen richtet sich weiterhin mit speziellen Angeboten an die Ölbranche. Gleichzeitig ist der Handelskonzern aber auch mit dem stärksten Gegenwind konfrontiert: In der Belegschaft gibt es ein größeres Netzwerk von Mitarbeitern, die sich aktiv für die Umsetzung weitergehender Klimaschutzmaßnahmen einsetzen und dafür auch schon in Warnstreiks getreten sind.
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