Klimaneutral: Telekom betreibt ersten Mobilfunkmast mit Brennstoffzelle
Die Telekom hat ihren ersten Funkmast eingeweiht, der dauerhaft mit einer Brennstoffzelle betrieben wird. Das Projekt wird als "grüner Mobilfunk" bezeichnet, da der Mobilfunk-Standort klimaneutral betrieben wird. Zudem ist er deutlich länger autark zu betreiben als mit herkömmlichen Diesel-Generatoren.
Die Telekom hat in dieser Woche den laut eigenen Angaben weltweit ersten Mobilfunk-Standort, der auf Dauer mit einer Brennstoffzelle betrieben wird in Betrieb genommen. Die Brennstoffzelle wird dabei über einen 3000-Liter-Tank mit Bio-Methanol gespeist. Das Projekt gehört zu dem Engagement der Telekom, ihr Klima-Ziel bis zum Jahr 2030 zu erreichen. Dazu gehört, dass das Unternehmen recht ambitioniert seine CO2-Emissionen um 90 Prozent senken will und dafür unter anderem schon ab dem Jahr 2021 weltweit nur noch Strom aus erneuerbaren Energien einsetzen wird.
Bei dem Projekt in Dettelbach in Franken kommen nun zwei Dinge zusammen - das Klima-Ziel und der Versuch, einen Mobilfunk-Standort, der auf dem Land nicht auf eine Infrastruktur zurückgreifen kann, möglichst lange Zeit autark betreiben zu können.
Der Vorteil der Brennstoffzelle im Vergleich zu einem Verbrennungsmotor kommt der Telekom dabei zu Gute: Der Wirkungsgrad der Brennstoffzelle ist höher, die Brennstoffzelle ist dank des Einsatzes von Bio-Methanol C02-neutral. Zudem ist die Technik wartungsarm und verursacht weder Lärm noch Vibrationen.
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Großer Mobilfunk-Vergleichs-Rechner
Bei dem Projekt in Dettelbach in Franken kommen nun zwei Dinge zusammen - das Klima-Ziel und der Versuch, einen Mobilfunk-Standort, der auf dem Land nicht auf eine Infrastruktur zurückgreifen kann, möglichst lange Zeit autark betreiben zu können.
Der Vorteil der Brennstoffzelle im Vergleich zu einem Verbrennungsmotor kommt der Telekom dabei zu Gute: Der Wirkungsgrad der Brennstoffzelle ist höher, die Brennstoffzelle ist dank des Einsatzes von Bio-Methanol C02-neutral. Zudem ist die Technik wartungsarm und verursacht weder Lärm noch Vibrationen.
Umweltfreundlicher Dauerbetrieb
"Wir haben Brennstoffzellen bereits in der Vergangenheit für den Backup-Betrieb erprobt", sagt Peter Fleischmann, Leiter Technologie Management PASM. "Wir wollen jetzt umweltfreundlich den Dauerbetrieb von Mobilfunk-Stationen ermöglichen. Immer dort, wo es keine oder noch keine Stromversorgung gibt. Mit HYREF haben wir einen Partner gefunden, der ein umweltfreundliches Brennstoff-Konzept in der richtigen Leistungsklasse bietet." HYREF ist ein Unternehmen, das sich als Wasserstoff-Spezialist auf effiziente Brennzellen ausgerichtet hat.
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