BMW i3 bekommt keinen Nachfolger, er wird aber weiter produziert
Der BMW i3 ist auf deutschen Straßen das wohl bekannteste und am weitesten verbreitete Elektroauto, das liegt auch daran, dass das Design recht auffällig ist - auffälliger als bei Tesla und Co. jedenfalls. Doch die Bayern haben einem echten Nachfolger nun eine Absage erteilt.
Der i3 von BMW ist aus deutschen Großstädten kaum wegzudenken, auch weil das Elektroauto bei Carsharing-Diensten zum Einsatz kommt. Das seit 2013 erhältliche Fahrzeug ist wie anfangs erwähnt wegen seines auffälligen (aber nicht allseits beliebten) Designs das wohl bekannteste Auto seiner Art. Auch wirtschaftlich läuft der i3 alles andere schlecht, denn für ein Fahrzeug mit Elektroantrieb sind 150.000 Stück sicherlich mehr als respektabel.
BMW will seine Akku- und Ladetechnologien in seine anderen Modelle einbauen, zudem plant man andere rein elektrische Autos. Anders gesagt: BMW sieht den i3 als Nische an und will Elektroautos aus dieser herausholen. Das bedeutet aber nicht, dass man den i3 (sofort) einstellt, Das Modell soll weiterhin gebaut und noch einige Jahre verkauft werden.
Die FT merkt an, dass Autohersteller ihre Produktreihen in der Regel alle sieben Jahre aktualisieren, gemäß dieser Regel müsste das Ende für den i3 im nächsten Jahr folgen. "In diesem Sinne ist er (der i3) kein normales Auto", so Nota.
Elektro-BMWs sollen im Mainstream ankommen
Und dennoch sagte Pieter Nota, Verkaufs- und Marketingchef bei BMW gegenüber der Financial Times, dass der Münchner Hersteller nicht plant, einen i3-Nachfolger zu entwickeln und auf den Markt zu bringen. "Wir wollen die Elektrifizierung in den Mainstream bringen", so Nota.BMW will seine Akku- und Ladetechnologien in seine anderen Modelle einbauen, zudem plant man andere rein elektrische Autos. Anders gesagt: BMW sieht den i3 als Nische an und will Elektroautos aus dieser herausholen. Das bedeutet aber nicht, dass man den i3 (sofort) einstellt, Das Modell soll weiterhin gebaut und noch einige Jahre verkauft werden.
Die FT merkt an, dass Autohersteller ihre Produktreihen in der Regel alle sieben Jahre aktualisieren, gemäß dieser Regel müsste das Ende für den i3 im nächsten Jahr folgen. "In diesem Sinne ist er (der i3) kein normales Auto", so Nota.
Hybridfahrzeuge und reine Elektroautos
BMW konzentriert sich derzeit auf Plug-In-Hybrid-Technologie, das erlaubt den Elektro-Einsatz in Städten, ohne an Reichweite bei längeren Trips einzubüßen - da man hier auf Verbrennung wechselt. Bis 2023 will BMW aber satte 13 reine Elektroautos auf den Markt werfen, inkludiert man Hybridvarianten, werden es bis dahin sogar 25 Autos sein, in denen Akkus stecken.
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