Google baut Pixel-Phones bald in Vietnam - in früherem Nokia-Werk
Die Auseinandersetzung zwischen den USA und China wegen angeblicher Handelsdefizite hat nun auch für Google Folgen. Der US-Internetkonzern verlagert die Produktion seiner Smartphones der Google-Pixel-Serie jetzt von China nach Vietnam. Als Standort hat man dabei ausgerechnet eine alte Nokia-Fabrik im Norden des Landes auserkoren, heißt es.
Wie der japanische Wirtschaftsdienst Nikkei meldet, baut Google seine Smartphones in Zukunft in Vietnam, um so den Gefahren der unberechenbaren Situation um die Streitigkeiten zwischen der US-Regierung unter Trump und China aus dem Weg zu gehen. Google will mit dem Schritt angeblich eine Lieferkette für die kostengünstige Produktion von Smartphones in Südostasien aufbauen - ohne große Abhängigkeit von China.
Quellen aus dem Umfeld des Konzerns zufolge, plant Google eine Verdopplung der Stückzahl für 2019, so dass man in diesem Jahr acht bis zehn Millionen Einheiten produzieren will. Noch spielt Google zwar nicht unter dem Top 10 der Smartphone-Hersteller mit, doch wuchs die Nachfrage aufgrund der Einführung der relativ günstigen Google Pixel 3a-Serie zuletzt enorm. In den USA hat man sich bereits in die Top 5 der Hersteller vorgearbeitet - dank des Pixel 3a und Pixel 3a XL.
Die Redmonder hatten das Werk im Zuge des Kaufs von Nokias Mobilgerätesparte übernommen. Der örtliche Partner beim Betrieb des Werkes ist wohl niemand anderer als der weltgrößte Vertragsfertiger Foxconn, dessen Niederlassung den Standort künftig zusammen mit Google betreibt. Microsoft hatte in der Stadt Tu Son unter anderem das Lumia 530 und Lumia 630 von den Bändern laufen lassen.
Neues Leben für altes Nokia-Werk
Google hat angeblich schon vor einigen Monaten begonnen, eine frühere Produktionsstätte von Nokia im Norden Vietnams umzubauen, um dort künftig die Produktion von Pixel-Smartphones vornehmen zu können. In der gleichen Region ist Samsung schon seit rund zehn Jahren aktiv, so dass man dort auf viele erfahrene Mitarbeiter zurückgreifen könnte. Letztlich will Google durch die Verlagerung der Produktion auch mehr Kapazitäten schaffen.Quellen aus dem Umfeld des Konzerns zufolge, plant Google eine Verdopplung der Stückzahl für 2019, so dass man in diesem Jahr acht bis zehn Millionen Einheiten produzieren will. Noch spielt Google zwar nicht unter dem Top 10 der Smartphone-Hersteller mit, doch wuchs die Nachfrage aufgrund der Einführung der relativ günstigen Google Pixel 3a-Serie zuletzt enorm. In den USA hat man sich bereits in die Top 5 der Hersteller vorgearbeitet - dank des Pixel 3a und Pixel 3a XL.
Auch Microsoft war schon dort
Noch in diesem Jahr soll ein Teil der Fertigung des Pixel 3a auch in Vietnam erfolgen, auch wenn die Entwicklung und Vorproduktion noch immer zu großen Teilen in China stattfinden werden, heißt es. Zwar erwähnt der Bericht aus Japan es nicht explizit, doch bei dem neuen Google-Produktionsstandort für die Pixel-Smartphones in Vietnam dürfte es sich um das Werk in der Provinz Bac Ninh handeln, das einst auch Standort der Handy-Produktion von Microsoft war.Die Redmonder hatten das Werk im Zuge des Kaufs von Nokias Mobilgerätesparte übernommen. Der örtliche Partner beim Betrieb des Werkes ist wohl niemand anderer als der weltgrößte Vertragsfertiger Foxconn, dessen Niederlassung den Standort künftig zusammen mit Google betreibt. Microsoft hatte in der Stadt Tu Son unter anderem das Lumia 530 und Lumia 630 von den Bändern laufen lassen.
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