WoW-Wartezeiten aus der Hölle:
"Besser zu wenige Realms als zu viele"
Die Classic-Version von World of Warcraft ist seit dieser Woche für alle verfügbar und das mehr als ein Jahrzehnt "alte" Spiel hat eine Euphorie ausgelöst, die es bei WoW schon sehr lange nicht mehr gegeben hat. Nostalgie kommt auch bei den völlig überfüllten Servern auf. Laut Blizzard ist das aber ein Stück weit Absicht.
Spieler sehen das teils mit Humor und fühlen sich an die ersten Monate von WoW im Jahr 2005 erinnert, damals gehörten Anmelde-Warteschlangen zum "Erlebnis" dazu. Viele WoW Classic-Gamer sehen das aber nicht ganz so entspannt und fordern von Blizzard zusätzliche Server, um die Wartezeiten zu entschärfen oder sogar ganz aus der Welt zu schaffen.
Doch laut Game Director Ion Hazzikostas ist das ein Stück weit so geplant, wie er im Forum von Blizzard erklärt. Zuvor hat ein Nutzer seinem Ärger Luft gemacht und geschrieben, dass der WoW-Entwickler es gewusst haben müsse, dass es lange Wartezeiten geben wird. Er fragt, warum Blizzard zögert, neue Server zu starten, um den Spieleransturm zu bewältigen.
So sei es laut dem Game Director besser, mit zu wenigen Realms zu starten als mit zu vielen. Denn wenn man den Bedarf unterschätzt, kann man stets schnell und einfach neue Server starten. Andersherum ist es schwerer, das Entfernen von Spielwelten ist deutlich komplizierter.
Das müsse man vor allem auf lange Sicht sehen, denn irgendwann wird auch bei WoW Classic die Begeisterung der ersten Stunden und Tage verflogen sein und dann müsse man die Realms wieder zusammenstampfen. Zwar gebe es kostenlosen Charakter-Transfer, für die Communitys sei das aber Gift, so Hazzikostas. Seit dem Start seien bereits 20 neue Realms hinzugefügt worden, weitere will man aber nicht inflationär starten, weil das eben später zum Problem werden könnte.
Laaaanges Warten
Frust und Freude liegen derzeit bei WoW Classic sehr nahe beieinander: Denn wer sich in die Quasi-Vanilla-Version von 2005 des Online-Rollenspiels einloggen möchte, der muss sehr viel Geduld mitbringen. Einerseits dauert es gefühlte Ewigkeiten, bis man hineinkommt, andererseits sind die meisten Bereiche im Spiel selbst hoffnungslos überfüllt.Spieler sehen das teils mit Humor und fühlen sich an die ersten Monate von WoW im Jahr 2005 erinnert, damals gehörten Anmelde-Warteschlangen zum "Erlebnis" dazu. Viele WoW Classic-Gamer sehen das aber nicht ganz so entspannt und fordern von Blizzard zusätzliche Server, um die Wartezeiten zu entschärfen oder sogar ganz aus der Welt zu schaffen.
Doch laut Game Director Ion Hazzikostas ist das ein Stück weit so geplant, wie er im Forum von Blizzard erklärt. Zuvor hat ein Nutzer seinem Ärger Luft gemacht und geschrieben, dass der WoW-Entwickler es gewusst haben müsse, dass es lange Wartezeiten geben wird. Er fragt, warum Blizzard zögert, neue Server zu starten, um den Spieleransturm zu bewältigen.
Langfristige Überlegungen
"Ich verstehe den Frust. Die Vorfreude und das Planen rund um den Wiedereinstieg in die Welt, die wir alle vermisst haben, um dann in der Warteschlange zu hängen, ist nicht die Erfahrung, die man haben will", so Hazzikostas. "Aber wir haben von Anfang an bei den Plänen für diesen Launch versucht, das langfristige Wohlergehen der Realm-Communitys zu priorisieren."So sei es laut dem Game Director besser, mit zu wenigen Realms zu starten als mit zu vielen. Denn wenn man den Bedarf unterschätzt, kann man stets schnell und einfach neue Server starten. Andersherum ist es schwerer, das Entfernen von Spielwelten ist deutlich komplizierter.
Das müsse man vor allem auf lange Sicht sehen, denn irgendwann wird auch bei WoW Classic die Begeisterung der ersten Stunden und Tage verflogen sein und dann müsse man die Realms wieder zusammenstampfen. Zwar gebe es kostenlosen Charakter-Transfer, für die Communitys sei das aber Gift, so Hazzikostas. Seit dem Start seien bereits 20 neue Realms hinzugefügt worden, weitere will man aber nicht inflationär starten, weil das eben später zum Problem werden könnte.
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