Aktueller World First-Raid in WoW:
Alle hassen Königin Azshara
World of Warcraft hat vor gut zwei Wochen den Patch mit der Nummer 8.2 freigegeben, das war auch der Startschuss für das "World First"-Rennen, bei dem die ganz großen Gilden des MMORPGs sich den Titel "Erster!" schnappen wollen. Aktuell beißen sie sich aber an Königin Azshara die Zähne aus - und die Top-Gilden hassen den Endboss.
Anfang Juli hat sich das Magazin Forbes dem Design von Königin Azshara sowie ihrem Ewigen Palast gewidmet und wollte vor allem wissen, was neue Raids ausmacht und wie Blizzard die Schwierigkeit einschätzt. Lead Designer Morgan Day wollte sich dazu zwar nicht näher festlegen, meinte aber, dass die letzten zwei Bosse in einem Raid stets die schwersten und eine Klasse für sich seien. Genauer wollte sich Day nicht äußern, meinte aber, dass Spieler es immer wieder schaffen, die Entwickler zu überraschen.
Max, Chef der Top-Gilde Limit, schrieb gestern auf Twitter, dass man zwar das Gefühl habe, einige gute Ideen für diesen Boss und auch gute Fortschritte erzielt zu haben, aber das "ist vermutlich der am wenigsten unterhaltsame Endboss aller Zeiten. Dieser Scheiß nervt so sehr. Es ist nur aus allen schlechten Gründen hart."
Auch bei der Gilde Method hat Azshara keine Fans. "Ich habe lieber 700 und mehr Wipes bei Uunat als diesen Boss", so Cayna, Raidleiter bei Method. Er benennt auch das Problem, nämlich die "Line of Sight"-Mechanik, die hier der Spaß- und Spielverderber ist. Denn es ist für die Spieler nicht einfach zu erkennen, ob der Boss sie noch sieht bzw. die Mitspieler sich gegenseitig sehen.
Bei den Antworten auf den Tweet des Limit-Chefs beschweren sich auch zahlreiche Bobachter über Azshara. Viele meinen, der Boss ist zum Zuschauen der langweiligste aller Zeiten, für Außenstehende ist es nämlich sehr schwer nachzuvollziehen, was überhaupt gerade passiert.
Negativ-Überraschung
Im Fall von Azshara fällt diese Überraschung aber alles andere als positiv aus. Denn wie GameStar berichtet, hassen die Top-Gilden, die bis zum Endboss vorgedrungen sind, die finale Aufgabe. Und "Hass" ist tatsächlich das richtige Wort.Max, Chef der Top-Gilde Limit, schrieb gestern auf Twitter, dass man zwar das Gefühl habe, einige gute Ideen für diesen Boss und auch gute Fortschritte erzielt zu haben, aber das "ist vermutlich der am wenigsten unterhaltsame Endboss aller Zeiten. Dieser Scheiß nervt so sehr. Es ist nur aus allen schlechten Gründen hart."
Auch bei der Gilde Method hat Azshara keine Fans. "Ich habe lieber 700 und mehr Wipes bei Uunat als diesen Boss", so Cayna, Raidleiter bei Method. Er benennt auch das Problem, nämlich die "Line of Sight"-Mechanik, die hier der Spaß- und Spielverderber ist. Denn es ist für die Spieler nicht einfach zu erkennen, ob der Boss sie noch sieht bzw. die Mitspieler sich gegenseitig sehen.
Bei den Antworten auf den Tweet des Limit-Chefs beschweren sich auch zahlreiche Bobachter über Azshara. Viele meinen, der Boss ist zum Zuschauen der langweiligste aller Zeiten, für Außenstehende ist es nämlich sehr schwer nachzuvollziehen, was überhaupt gerade passiert.
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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