Microsoft: Mitarbeiter werden weiterhin Skype und Cortana abhören
Mit Änderungen an der Datenschutzerklärung gesteht Microsoft offiziell ein, dass Mitarbeiter Zugriff auf sensible Skype- und Cortana-Aufnahmen seiner Nutzer erhalten und dies auch weiterhin fortgeführt wird. Das sorgt für ein gewisses Maß an Transparenz und Skepsis.
Egal of Alexa, Siri oder Google Assistant: Große IT-Unternehmen weltweit analysieren seit jeher die Sprachaufzeichnungen von Anwendern. Dass auch Mitarbeiter der Tech-Konzerne und die verschiedener Auftragnehmer mithören, war allerdings den wenigsten bekannt. Auch hinter Microsofts Cortana und dem Übersetzungsservice von Skype arbeitet nicht nur ein schlauer Algorithmus zur Analyse von Spracheingaben, sondern Menschen, die manuell Aufzeichnungen prüfen. Im Fall von Microsoft wurde dieses Vorgehen erst in der letzten Woche aufgedeckt.
Ein zusätzliches Eingeständnis, was aufgrund der aktuellen Lage der "Überwachung" zwar für Transparenz, aber auch weiterhin für Skepsis bei Nutzern sorgt. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte also den Übersetzer von Skype meiden, seine Sprachaufzeichnungen in den Datenschutzeinstellungen des Microsofts-Kontos manuell löschen und zum Beispiel die Online-Spracherkennungen unter Windows 10 deaktivieren. Letzteres geschieht über das Windows-Symbol in der Taskleiste (Start) und die Menüs Einstellungen -> Datenschutz -> Spracherkennung.
Siehe auch:
Quellen: Vice Motherboard via Engadget
Mithören nun fester Bestandteil der Datenschutzerklärung
Während Firmen wie Apple, Google und Amazon angaben, die manuelle Überwachung durch Mitarbeiter einzugrenzen oder auszusetzen, wird Microsoft scheinbar mit der Prozedur weiter fortfahren. Dies wird von den Redmondern nun in der aktualisierten Datenschutzerklärung, in den FAQ des Skype Translators und in den Privatsphäre-Hinweisen des Sprachassistenten Cortana festgehalten. Dort ist ab sofort zu lesen, dass neben automatisierten Analysen mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (kurz: KI oder AI) auch manuelle Methoden durch Menschen angewendet werden.Ein zusätzliches Eingeständnis, was aufgrund der aktuellen Lage der "Überwachung" zwar für Transparenz, aber auch weiterhin für Skepsis bei Nutzern sorgt. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte also den Übersetzer von Skype meiden, seine Sprachaufzeichnungen in den Datenschutzeinstellungen des Microsofts-Kontos manuell löschen und zum Beispiel die Online-Spracherkennungen unter Windows 10 deaktivieren. Letzteres geschieht über das Windows-Symbol in der Taskleiste (Start) und die Menüs Einstellungen -> Datenschutz -> Spracherkennung.
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Quellen: Vice Motherboard via Engadget
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