Amazon Alexa-Aufnahmen: Menschliche Prüfung lässt sich ausschließen
Amazon startet Medienberichten zufolge eine Option, mit der Alexa-Nutzer der Auswertung ihrer Anfragen durch Dritte - oder besser gesagt durch menschliche Zuhörer - widersprechen können. Damit reagiert nun auch Amazon auf die vielen Skandale der letzten Zeit.
Siri hört mit, Google natürlich auch, und Amazons Alexa sollte schon einmal vor Gericht aussagen. Nun zieht auch Amazon einen Strich unter die vielen Anschuldigungen der letzten Zeit, dass Unternehmen Nutzer zuhause bespitzeln und dem so verspielten Kundenvertrauen. Wie das Nachrichtenmagazin Bloomberg berichtet, will Amazon jetzt Alexa-Nutzern die Möglichkeit geben, dass sie eine menschliche Überprüfung ihrer Sprachaufnahmen ausschließen lassen können. Dieser Schritt folgt auf die Kritik, dass durch das mögliche Auswerten der Aufnahmen die Privatsphäre der Kunden verletzt wurde, ohne dass man zuvor überhaupt über die Möglichkeit des Mithörens unterrichtet wurde.
Apple und Google haben bereits ähnliche Konsequenzen aus den Daten-Skandalen gezogen. Im Falle von Amazon wurde dabei bereits schon im April bekannt, dass tausende Mitarbeiter bei dem Online-Riesen nichts anders machen, als Alexa-Aufzeichnungen anzuhören. Dabei konnten sie neben den eigentlichen Anfragen an den Sprachassistenten auch private Gespräche belauschen. Zudem waren die Daten nicht immer anonymisiert, sondern konnten auch zu den Amazon-Konto zugeordnet werden.
Amazons Lautsprecher haben zudem einen Knopf, mit dem sich das Mikrofon an- und ausschalten lässt. Somit sollte man nun die "Lauschangriffe" sehr effektiv unterbinden können.
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Neue Richtlinie
In den USA hat Amazon nun Bloomberg zufolge eine neue Richtlinie vorgestellt, die den Alexa-Nutzern über das Einstellungsmenü der Alexa Smartphone App erlaubt, Aufnahmen zu entfernen, so dass sie gar nicht erst ausgewertet - oder besser gesagt mitgehört werden können.Apple und Google haben bereits ähnliche Konsequenzen aus den Daten-Skandalen gezogen. Im Falle von Amazon wurde dabei bereits schon im April bekannt, dass tausende Mitarbeiter bei dem Online-Riesen nichts anders machen, als Alexa-Aufzeichnungen anzuhören. Dabei konnten sie neben den eigentlichen Anfragen an den Sprachassistenten auch private Gespräche belauschen. Zudem waren die Daten nicht immer anonymisiert, sondern konnten auch zu den Amazon-Konto zugeordnet werden.
Amazons Lautsprecher haben zudem einen Knopf, mit dem sich das Mikrofon an- und ausschalten lässt. Somit sollte man nun die "Lauschangriffe" sehr effektiv unterbinden können.
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