Lockdown sei dank: Speicherpreise für Flash und NAND sind im Sinkflug
Die Preise für Arbeitsspeicher fallen seit April immer weiter, ein Trend, der sich nach Meinung von Branchen-Insidern auch im Mai und Juni fortsetzen wird. Insofern sorgen die weltweit herrschende Inflation, die Covid-Pandemie und die unsichere geopolitische Lage für gute Nachrichten.
Laut dem taiwanischen Branchendienst DigiTimes setzt sich der seit einigen Wochen anhaltende Trend zu niedrigeren Speicherpreisen derzeit weiter fort. Innerhalb des letzten Monats sind zum Beispiel die am sogenannten Spot-Markt gehandelten Tagespreise für 8Gb-DDR4-Chips um sechs bis zehn Prozent gefallen, nachdem es im März bereits einen etwas kleineren Rückgang gab.
Da nämlich auf Seiten der PC-Hersteller derzeit eine große Unsicherheit bezüglich der von ihnen wirklich benötigten Mengen besteht, warten diese lieber Preissenkungen ab. Aktuell sorgen unter anderem der russische Angriffskrieg in der Ukraine und die durch die Ausbreitung der Omikron-Variante des Neuartigen Coronavirus ausgelösten Lockdown-Maßnahmen in China für eine stark reduzierte Nachfrage im PC-Markt. Derzeit werden gerade in China erheblich weniger PCs verkauft.
Sobald sich die Lage wieder stabilisiert, erwarten die Quellen aus der Industrie wieder mehr Druck von Seiten der PC-Hersteller, die dann wieder bessere Argumente in ihren Preisverhandlungen haben. Auch beim NAND Flash-Speicher gibt es derzeit einen Abwärtstrend. Seit April sind die Preise für 3D-TLC-NAND um rund sechs Prozent gefallen, weil die Nachfrage auch hier aus den oben genannten Gründen nachgelassen hat.
Vor allem bei Speichern für Anwendungen aus den Bereichen Server- und Cloud-Computing bleibt die Nachfrage unterdessen hoch, auch wenn es auch hier Anzeichen für nachlassendes Interesse unter den Abnehmern gibt. Dies ist auch der Grund, weshalb Samsung vor kurzem Rekordverkäufe seiner Speichersparte melden konnte.
Auch DDR3-Speicher wird trotz schlechterer Verfügbarkeit billiger
Die Preise für DDR3-Chips sind seit April ebenfalls um sieben Prozent gesunken, obwohl sich hier mittlerweile eine schlechtere Verfügbarkeit abzeichnet. Die Hersteller versuchen unterdessen schon seit geraumer Zeit, die Preise durch eine Begrenzung ihrer Fertigungsmengen stabil zu halten, was jedoch nur von wenig Erfolg gekrönt ist.Da nämlich auf Seiten der PC-Hersteller derzeit eine große Unsicherheit bezüglich der von ihnen wirklich benötigten Mengen besteht, warten diese lieber Preissenkungen ab. Aktuell sorgen unter anderem der russische Angriffskrieg in der Ukraine und die durch die Ausbreitung der Omikron-Variante des Neuartigen Coronavirus ausgelösten Lockdown-Maßnahmen in China für eine stark reduzierte Nachfrage im PC-Markt. Derzeit werden gerade in China erheblich weniger PCs verkauft.
Sobald sich die Lage wieder stabilisiert, erwarten die Quellen aus der Industrie wieder mehr Druck von Seiten der PC-Hersteller, die dann wieder bessere Argumente in ihren Preisverhandlungen haben. Auch beim NAND Flash-Speicher gibt es derzeit einen Abwärtstrend. Seit April sind die Preise für 3D-TLC-NAND um rund sechs Prozent gefallen, weil die Nachfrage auch hier aus den oben genannten Gründen nachgelassen hat.
Vor allem bei Speichern für Anwendungen aus den Bereichen Server- und Cloud-Computing bleibt die Nachfrage unterdessen hoch, auch wenn es auch hier Anzeichen für nachlassendes Interesse unter den Abnehmern gibt. Dies ist auch der Grund, weshalb Samsung vor kurzem Rekordverkäufe seiner Speichersparte melden konnte.
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