Vorsicht: "Agent Smith"-Malware manipuliert beliebte Android-Apps
Eine neue Android-Malware namens "Agent Smith" sorgt derzeit für mächtig Wirbel. Der Schadcode nutzt verschiedene Schwachstellen, um unter anderem beliebte Apps wie WhatsApp oder Swiftkey zu infizierten und den Nutzer auszuspionieren.
Laut den Sicherheitsexperten von Check Point Research greift die Malware die sie als "Agent Smith" bezeichnen bereits vom Benutzer installierte Anwendungen im Hintergrund an und macht es für gewöhnliche Android-Nutzer schwierig, einen solchen Angriff selbst zu erkennen oder zu bekämpfen. Die Malware kommt dabei Huckepack mit der Anwendung "9Apps", die Google nach der Meldung durch Check Point Research bereits aus dem Play Store entfernt hat.
Ein Angriffszenario von Agent Smith
Die Malware nutzt bekannte Android-Schwachstellen aus und ersetzt installierte Anwendungen automatisch durch bösartige, manipulierte Versionen, ohne dass die Benutzer davon Kenntnis erhalten oder eine Interaktion mit den betreffenden Apps ausführen müssen. Die so manipulierten Apps können den Nutzer ausspionieren, sensible Daten weitergeben und theoretisch auch Daten vom Smartphone löschen.
Die Schwachstellen, die von Agent Smith ausgenutzt werden, sind zudem bereits in den jüngsten Android-Updates geschlossen. Wer sein Android-Smartphone beziehungsweise Tablet mit den neuesten Sicherheitsupdates bedacht hat, sollte also geschützt sein.
Siehe auch:
Ein Angriffszenario von Agent Smith
Die Malware nutzt bekannte Android-Schwachstellen aus und ersetzt installierte Anwendungen automatisch durch bösartige, manipulierte Versionen, ohne dass die Benutzer davon Kenntnis erhalten oder eine Interaktion mit den betreffenden Apps ausführen müssen. Die so manipulierten Apps können den Nutzer ausspionieren, sensible Daten weitergeben und theoretisch auch Daten vom Smartphone löschen.
Auch in Europa aktiv
Deutsche Nutzer müssen aber zunächst keine Angst vor Agent Smith haben. Bisher gibt es keinerlei Meldungen darüber, dass die Malware auch hierzulande aktiv war. Laut Check Point Research wurden bisher rund 25 Millionen Geräte infiziert hat - ein Großteil davon, nämlich rund 15 Millionen in Indien. Die Hintermänner zielten mit der Kampagne hauptsächlich auf hindi-, arabisch-, russisch- und indonesischsprachige Benutzer, so Check Point Research. Man habe aber auch einige Infektionen in Großbritannien, Australien und den USA entdeckt.Die Schwachstellen, die von Agent Smith ausgenutzt werden, sind zudem bereits in den jüngsten Android-Updates geschlossen. Wer sein Android-Smartphone beziehungsweise Tablet mit den neuesten Sicherheitsupdates bedacht hat, sollte also geschützt sein.
Siehe auch:
Thema:
Nadine Juliana DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
Das Google Pixel 8 im Preisvergleich
Beliebt im Preisvergleich
- Handys ohne Vertrag:
Android-Videos
- Xgimi unterstützt den Mobile-Beamer MoGo 4 mit viel Zubehör
- Lenovos neues Tablet-Flaggschiff: Yoga Tab Plus Gen 2 angeschaut
- Yoga Tab Gen 2: Lenovos neues Tablet mit starkem Display
- Pixel 11 Pro im Test: Google-Smartphone ist kein großer Sprung
- Google Pixel 11 (Pro), Fold & Watch 5 - Die neuen Geräte im Hands-on
Neue Android-Downloads
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Fitbit Edge: Das ist Googles kompakter Fitness-Tracker mit Display
- Sam Altman zu KI: Die Welt sollte auch "schlimme Dinge akzeptieren"
- Deals zum Wochenstart: 15 tolle Angebote bei Media Markt & Saturn
- Physiker entdecken rätselhaftes Signal bei kollidierenden Gold-Atomen
- Frau nutzt Claude als "privates Tagebuch", wird gemeldet und verhaftet
- Nur bis Mitternacht: Große 19% MwSt.-Aktion bei Media Markt & Saturn
- Windows 11: Microsoft kopiert schlaue Linux-Funktion für Datei-Explorer
Videos
Neueste Downloads
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen