Google erklärt, warum man Home-Gespräche aufzeichnet (und lenkt ab)
Der Suchmaschinenriese hat schon seit jeher einen Ruf als "Datenkrake". Dieses Image wird nun weiter vertieft, nämlich durch den Umstand, dass bekannt wurde, dass Google Abschriften von Assistant-Konversationen anfertigen lässt. Das Unternehmen hat nun reagiert und versucht zu beschwichtigen.
Nicht nur Google, auch Amazons Alexa steht aktuell im Blickpunkt von Datenschützern. Denn in beiden Fällen werden laut Medienberichten private Daten, die per Spracheingabe durchgeführt werden, nicht zwangsläufig gelöscht. Die Anbieter nutzen beispielsweise manuell erfasste Abschriften der Konversationen zur Verbesserung ihrer Technologien.
Google hat nun eine entsprechende Praxis verteidigt, zuvor hat der belgische Sender VRT NWS berichtet, dass mit Hilfe von Subunternehmen (auch zufällig aufgezeichnete) Gespräche niedergeschrieben werden. Der kalifornische Konzern hat dazu nun einen Blogbeitrag veröffentlicht, in dem man auf die Vorwürfe eingeht.
Dass Menschen solche Abschriften vornehmen, sei notwendig, schreibt Google-Produktmanager David Monsees, vor allem wenn man solche Dienste in unterschiedlichen Sprachen anbietet. Gemeinsam mit Linguisten auf der ganzen Welt werden Teile von Konversationen ausgewertet, damit diese die Nuancen und Akzente einer spezifischen Sprache besser verstehen können.
Der Bericht des belgischen Fernsehens wird auch Folgen haben, aber in erster Linie für jene Person, die die Audiodaten an die Medien weitergegeben hat. Ob es moralisch völlig einwandfrei ist, jemanden, der auf einen Missstand aufmerksam gemacht hat, zu bestrafen, sei einmal dahingestellt. Denn mehr Transparenz durch etwa bessere Informationen, dass man all das durchführt, erwähnt Google nicht - eine Anpassung der Nutzungsbedingungen zum "Datensicherheit & Datenschutz bei Google Home" ist entsprechend wohl auch nicht geplant.
Google hat nun eine entsprechende Praxis verteidigt, zuvor hat der belgische Sender VRT NWS berichtet, dass mit Hilfe von Subunternehmen (auch zufällig aufgezeichnete) Gespräche niedergeschrieben werden. Der kalifornische Konzern hat dazu nun einen Blogbeitrag veröffentlicht, in dem man auf die Vorwürfe eingeht.
"Mehrere Schutzmechanismen"
So betont Google, dass man alles in seiner Macht Stehende versucht, um zufällig ausgelöste Gesprächsaufzeichnungen zu verhindern. Dazu hat man eine Reihe an Schutzmechanismen integriert, die unterbinden sollen, dass das Gespräch mit dem Sprachassistenten ohne die erforderliche Aufwach-Phrase gestartet wird.Dass Menschen solche Abschriften vornehmen, sei notwendig, schreibt Google-Produktmanager David Monsees, vor allem wenn man solche Dienste in unterschiedlichen Sprachen anbietet. Gemeinsam mit Linguisten auf der ganzen Welt werden Teile von Konversationen ausgewertet, damit diese die Nuancen und Akzente einer spezifischen Sprache besser verstehen können.
Der Bericht des belgischen Fernsehens wird auch Folgen haben, aber in erster Linie für jene Person, die die Audiodaten an die Medien weitergegeben hat. Ob es moralisch völlig einwandfrei ist, jemanden, der auf einen Missstand aufmerksam gemacht hat, zu bestrafen, sei einmal dahingestellt. Denn mehr Transparenz durch etwa bessere Informationen, dass man all das durchführt, erwähnt Google nicht - eine Anpassung der Nutzungsbedingungen zum "Datensicherheit & Datenschutz bei Google Home" ist entsprechend wohl auch nicht geplant.
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