YouTubes Hacker-Bann: Kritik für Sperren von Unterrichtsvideos
Die Videoplattform von Google steht seit langem im Mittelpunkt von Diskussionen, welche Inhalte erlaubt sind und welche nicht. Denn oftmals drückt YouTube ein oder sogar beide Augen zu, bei anderen Inhalten wird hingegen gelöscht und gesperrt. Nun gab es ein Hin und Her in Bezug auf Videos mit "Hacker"-Inhalten.
Hacker ist nicht automatisch Krimineller
YouTube hat vor kurzem seine Liste mit Inhalten aktualisiert, die das Videoportal für schädlich oder gefährlich hält. Neu ist, dass Clips unerwünscht sind, die Anleitungen zum Hacking oder Phishing beinhalten. Andere Aktualisierungen in dieser Bannliste sind nachvollziehbar, so verbietet YouTube nun "extrem gefährliche Challenges", "gewalttätige Events" oder Inhalte, die "Essstörungen" propagieren.
Die Passage zum "Lehrmaterial zu Hacking oder Phishing" sorgte aber für die meiste Aufregung. Definiert ist diese Einschränkung folgendermaßen: "Das Zeigen von Wegen, wie man sichere Computersysteme umgehen oder Login- bzw. persönliche Daten von Nutzern stehlen kann."
In einem langen, von Kody Kinzie gestarteten Thread auf Twitter beschreiben Nutzer, wie ihnen solche Videos geholfen haben, mehr über Sicherheit und Hacken zu erfahren. Ein Nutzer etwa schreibt, dass er sich nach der Schule keine Ausbildung leisten konnte, mit Hilfe von solchen Videos aber alles über IT, Netzwerke und Sicherheit erfahren habe. Nur so konnte er Hacken lernen und das zum Beruf machen - als Penetrationstester.
Es gibt also zahlreiche Fälle, wo das Ganze als White-Hat-Hacking bzw. Weg dahin gesehen werden kann (so werden "ethische" Hacker genannt). YouTube hat sich gegenüber The Verge dazu auch schon geäußert und sich für das Sperren der "Cyber Weapons Lab"-Videos der von Kinzie mitgegründeten Hacker Interchange (einer Organisation, die Anfängern Informatik und Sicherheit beibringen will) entschuldigt. Infografik: Wie wird man YouTube-Star und was kann man verdienen?
Hacker ist nicht automatisch Krimineller
YouTube hat vor kurzem seine Liste mit Inhalten aktualisiert, die das Videoportal für schädlich oder gefährlich hält. Neu ist, dass Clips unerwünscht sind, die Anleitungen zum Hacking oder Phishing beinhalten. Andere Aktualisierungen in dieser Bannliste sind nachvollziehbar, so verbietet YouTube nun "extrem gefährliche Challenges", "gewalttätige Events" oder Inhalte, die "Essstörungen" propagieren.
Die Passage zum "Lehrmaterial zu Hacking oder Phishing" sorgte aber für die meiste Aufregung. Definiert ist diese Einschränkung folgendermaßen: "Das Zeigen von Wegen, wie man sichere Computersysteme umgehen oder Login- bzw. persönliche Daten von Nutzern stehlen kann."
Aufklärung und nicht Anleitung für Verbrechen
YouTube hat auch bereits begonnen, diese Regel durchzusetzen. Erste Videos wurden gesperrt, aber laut einem Bericht von 9to5Google nach Protesten teilweise wieder freigegeben. Denn viele Mitglieder der Infosec-Community klagen, dass solche Videos aufklärerische Zwecke verfolgen und vielen zeigen, wie man Computer besser beherrscht und sichert.In einem langen, von Kody Kinzie gestarteten Thread auf Twitter beschreiben Nutzer, wie ihnen solche Videos geholfen haben, mehr über Sicherheit und Hacken zu erfahren. Ein Nutzer etwa schreibt, dass er sich nach der Schule keine Ausbildung leisten konnte, mit Hilfe von solchen Videos aber alles über IT, Netzwerke und Sicherheit erfahren habe. Nur so konnte er Hacken lernen und das zum Beruf machen - als Penetrationstester.
Es gibt also zahlreiche Fälle, wo das Ganze als White-Hat-Hacking bzw. Weg dahin gesehen werden kann (so werden "ethische" Hacker genannt). YouTube hat sich gegenüber The Verge dazu auch schon geäußert und sich für das Sperren der "Cyber Weapons Lab"-Videos der von Kinzie mitgegründeten Hacker Interchange (einer Organisation, die Anfängern Informatik und Sicherheit beibringen will) entschuldigt. Infografik: Wie wird man YouTube-Star und was kann man verdienen?
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