Microsoft Edge auf Chromium-Basis bietet ab sofort Tracking-Schutz
Microsofts Browser Edge hat vor einiger Zeit offiziell auf Chromium als Engine umgestellt und seither vergeht keine Woche ohne einen neuen Preview-Build mit neuen Funktionen. Aktuell wird eine wichtige Funktion getestet, nämlich der der Tracking-Schutz.
Mozilla hat vor einiger Zeit beim Firefox-Browser ein Feature eingeführt, das Unternehmen davon abhält, den Nutzer über verschiedene Webseiten zu tracken. Microsoft hat nun eine ähnliche Funktionalität freigegeben, bisher natürlich nur als Test im Chromium-basierten Edge.
Wer als Insider am Beta-Programm teilnimmt, kann die Funktion im aktuellsten Canary-Release (ab Version 77.0.203.0) für Windows testen. Das geht über eine Browser-Flag, dazu sollte man in die Adressleiste edge://flags#edge-tracking-prevention eintippen oder kopieren, neustarten und danach die Stufe des Schutzes auswählen.
Microsoft schreibt in einem Blogbeitrag, dass man dieses Feature bereits auf der Entwicklerkonferenz Build demonstriert habe, das war als eines der Konzepte vorgesehen, mit denen man Nutzern größere Transparenz und Kontrolle über ihre Online-Daten geben will.
Mehr zu Microsoft Edge:
Wer als Insider am Beta-Programm teilnimmt, kann die Funktion im aktuellsten Canary-Release (ab Version 77.0.203.0) für Windows testen. Das geht über eine Browser-Flag, dazu sollte man in die Adressleiste edge://flags#edge-tracking-prevention eintippen oder kopieren, neustarten und danach die Stufe des Schutzes auswählen.
Drei Stufen
Es stehen drei Stufen zur Verfügung, Basic, Balanced und Strict, die mittlere Einstellung ist empfohlen. Die Basis-Einstellung blockiert schädliche Tracker, erlaubt aber solche, die für den Nutzer relevante Anzeigen einblenden. Strikt unterbindet den Großteil der Drittanbieter-Tracker, könnte aber zur Folge haben, dass einige Seiten nicht mehr ordnungsgemäß funktionieren. Die ausbalancierte Einstellung blockiert die schädlichen Tracker und einige von Drittanbietern, man sieht dadurch weniger relevante Anzeigen.Microsoft schreibt in einem Blogbeitrag, dass man dieses Feature bereits auf der Entwicklerkonferenz Build demonstriert habe, das war als eines der Konzepte vorgesehen, mit denen man Nutzern größere Transparenz und Kontrolle über ihre Online-Daten geben will.
Mehr zu Microsoft Edge:
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Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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