Apple-Chef: Wir sind nicht wie die anderen - zerschlagt uns bitte nicht!
Apple-Chef Tim Cook wil nicht, dass sein Unternehmen mit diversen anderen Technologie- und Internet-Firmen über einen Kamm geschoren wird. Immer wieder würde die Branche dargestellt, als würden alle Unternehmen in die gleiche Richtung marschieren und die gleichen Anteile an verschiedenen Problemen haben, was aber nicht der Fall sei.
"Es frustriert mich, dass die Tech-Branche stets so monolithisch dargestellt wird", erklärte Cook. Dabei sei der Sektor durchaus in sich sehr verschieden. Cook verglich dies in einem Interview mit dem US-Sender CNBC damit, dass ja auch nicht alle Restaurants einander weitgehend gleichen würden. Insofern seien politische Regelungen, die pauschal für alle gelten sollen, einfach nicht sinnvoll.
Cook bezog sich damit zuvorderst auf Forderungen teils recht hochrangiger Politiker, dass die großen Technologie-Konzerne eigentlich aufgespalten werden müssten. So hatte beispielsweise die US-Senatorin Elizabeth Warren, die sich auf Seiten der Demokraten für den Kandidatenposten zum US-Präsidentschaftsamt bewirbt, erklärt, Apple, Amazon, Google und Facebook hätten zu viel Einfluss auf unser aller Leben und sollten daher zerschlagen werden.
Warrens Argumentation ging aber darüber hinaus. Aus ihrer Sicht hätten die großen Tech-Konzerne einfach viel zu viel Macht über die Gesellschaft. Sie plädierte daher dafür, dass alle Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mehr als 25 Milliarden Dollar einer gesonderten Regulierung unterliegen sollten.
Siehe auch: Apple-Chef: Der Staat sollte uns Tech-Firmen an die Kette legen
Cook bezog sich damit zuvorderst auf Forderungen teils recht hochrangiger Politiker, dass die großen Technologie-Konzerne eigentlich aufgespalten werden müssten. So hatte beispielsweise die US-Senatorin Elizabeth Warren, die sich auf Seiten der Demokraten für den Kandidatenposten zum US-Präsidentschaftsamt bewirbt, erklärt, Apple, Amazon, Google und Facebook hätten zu viel Einfluss auf unser aller Leben und sollten daher zerschlagen werden.
Eine Frage der Macht
Im Falle Apples hatte sie die enge Verzahnung zwischen den Betriebssystem-Plattformen und dem AppStore kritisiert. Es dürften aus ihrer Sicht nicht beide Ebenen unter Kontrolle des gleichen Unternehmens stehen, weil dies den Wettbewerb ausbremst. Cook sieht das natürlich komplett anders. "Ich glaube kaum, dass uns irgendwer als Monopol bezeichnen würde", sagte er. Und für eben solche wären die Gesetze zur Zerschlagung bestimmter Konzerne gemacht worden.Warrens Argumentation ging aber darüber hinaus. Aus ihrer Sicht hätten die großen Tech-Konzerne einfach viel zu viel Macht über die Gesellschaft. Sie plädierte daher dafür, dass alle Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mehr als 25 Milliarden Dollar einer gesonderten Regulierung unterliegen sollten.
Siehe auch: Apple-Chef: Der Staat sollte uns Tech-Firmen an die Kette legen
Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
Apples Aktienkurs unter Tim
Videos zum Thema Apple
- iPhone 16 Pro vs. 18 Pro Max: Wie groß ist der Unterschied wirklich?
- iPad im Studium: So lässt sich das Tablet hilfreich einsetzen
- Apple hat viele iPads: Welches Tablet sich für wen eignet
- Auf Temu bestellt: So gut funktionierts mit Drittanbietern wie Apple
- Gratis-Spielspaß: Die 7 besten iPad-Games abseits des Mainstreams
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Enough Phone soll Traum vom kompakten Android-Smartphone erfüllen
- Moderne Zeiten: US-Flugsicherung trennt sich endlich von Disketten
- O2 Top-Tarif ist zurück: 50 GB und Allnet-Flat dauerhaft für 7,99 Euro
- "Fuck AI": Protestierende stürmen Microsoft-Rechenzentrumsbaustelle
- BYD Yangwang U9 Xtreme: China-Hypercar bricht 500-km/h-Rekord
- Neues Tool von Microsoft-Entwickler zeigt detaillierte GPU-Auslastung
- Shein: Masseneinfuhr gegen hohe EU-Gebühren für Billigpakete
Videos
Neueste Downloads
Beliebte Nachrichten
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
LXQt, die leichte und modulare Desktop-Umgebung
DeVIL-I386 - Heute 00:23 Uhr -
Neuvorstellung: NCViewer kompakter Bildbetrachter für Windows
DeVIL-I386 - Gestern 06:32 Uhr -
Veröffentlichung von LibreOffice 26.2.7
d-hubs - Vorgestern 22:31 Uhr -
Warum ist es nicht möglich, dass die Leute hier das Forum betreuen?
Lewio82 - Vorgestern 19:49 Uhr -
Linux-Kernelentwicklung: KI-Tools im Entwicklungsalltag
d-hubs - Vorgestern 17:04 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen