Jetzt wird's kompliziert: Neue Bezeichnungen für USB 3.2 und Typ-C

Usb, USB Type-C, Anschluss, USB-C, Port Bildquelle: Denys Vitali/CC0
Ein USB-C-Anschluss findet aktuell nahezu an jedem Smartphone, Notebook und Tablet Platz. Doch welche Standards dieser erfüllt und wie schnell die Über­tra­gungs­ge­schwin­dig­keit ausfällt, geht aus den Be­zeich­nun­gen nicht immer hervor. Auch mit der Einführung der neuen USB 3.2-Technik wird es damit nicht gerade einfacher. Auf dem Mobile World Congress 2019 in Barcelona äußerte sich das USB Implementers Forum (USB-IF) zur Zukunft der Anschlussbezeichnungen unter dem neuen Standard USB 3.2. Die bereits im Jahr 2017 angekündigte Schnittstelle soll über den bekannten Type-C-Port Übertragungsraten von bis zu 20 Gbit/s liefern. Ermöglicht werden die Ge­schwin­dig­kei­ten durch die Nutzung beider Adernpaare, die im USB-C-Stecker zur Verfügung stehen.


Verwirrung bei Käufern ist vorprogrammiert

Doch USB 3.2 ist nicht gleich USB 3.2. Ähnlich wie beim Wechsel von USB 3.0 auf USB 3.1 werden die bisherigen Bezeichnungen als Generation in den neuen Namen übernommen. Trifft man also demnächst auf die Bezeichnung USB 3.2, sollte man genauer hinsehen. Denn nicht jeder USB 3.2-Anschluss liefert auch die erhofften 20 Gbit/s. Auch aus den einstigen Standards USB 3.0 (5 Gbit/s) und USB 3.1 (10 Gbit/s) werden nun USB 3.2-Ports. Die Entwicklung sieht dahingehend wie folgt aus.

  • USB 3.0 -> USB 3.1 Gen 1 -> USB 3.2 Gen 1 (5 Gbit/s)
  • USB 3.1 -> USB 3.1 Gen 2 -> USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)
  • USB 3.2 -> USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s)

Die Generationen machen also die Unterschiede und sollten vom Endkunden immer genauestens geprüft werden. Eigentlich war vom USB Implementers Forum angedacht, dass Hersteller spezielle Marketing-Bezeichnungen verwenden, die genauer auf die möglichen Geschwindigkeiten hinweisen sollten. Doch die Namen SuperSpeed USB, SuperSpeed USB 10Gbps oder SuperSpeed USB 20Gbps dürften wohl den wenigsten bekannt sein.

Es könnte doch so einfach sein

Im letzten Jahr wurde noch über die deutlich einfacheren Bezeichnungen USB 5, USB 10 und USB 20 nachgedacht. Doch mit der Einführung der USB 3.2-Generationen dürfte dieses Thema wohl vorerst vom Tisch sein. Gänzlich ausschließen möchte es die USB-IF jedoch noch nicht (via ComputerBase).

Man darf erwarten, dass sich Hersteller von Smartphones, Notebooks und Tablets zeitnah mit den neuen USB 3.2-Bezeichnungen beschäftigen und diese bei Neuvorstellungen anwenden. Dass wir in Zukunft auf die angedachte Marketing-Nomenklatur treffen, sehen wir nicht wirklich. Eher wird es noch komplizierter, da USB 3.2 weiterhin nicht nur für einen Typ-C-Anschluss steht, sondern auch die normalgroßen USB-A-Ports benennt. Letztere unterstützen jedoch maximal 10 Gbit/s und somit nicht mehr als USB 3.1 / USB 3.1 Gen 2 / USB 3.2 Gen 2.

Was haltet ihr von den neuen Bezeichnungen und habt ihr bei euren aktuellen Geräten bereits auf die USB-Generation geachtet? Schreibt es uns gerne in den Kommentaren.

Mobile World Congress 2019 Ankündigungen aus Barcelona im Überblick Usb, USB Type-C, Anschluss, USB-C, Port Usb, USB Type-C, Anschluss, USB-C, Port Denys Vitali/CC0
2019-02-26T12:10:00+01:00
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