Spotify verbietet Werbeblocker, will Nutzer sperren oder gleich löschen
Spotify ist mittlerweile der weltweit größte Musik-Streaming-Anbieter, auch weil das Unternehmen sogar kostenlose Nutzerkonten anbietet, die mit Werbespots finanziert werden. Bisher lassen sich diese auf relativ simple Art umgehen, was Spotify nun veranlasst hat, mit neuen Regeln gegen Werbe-Blocker vorzugehen - und deren Nutzern mit einer Sperrung ihres Accounts zu drohen.
Update: Wie uns die PR von Spotify wissen ließ, gelten die neuen Regelungen in Europa bzw. Deutschland bereits seit Mitte August 2018. Darin wird wie in den neuen Vorgaben für die USA untersagt, Werbung mit Hilfsmitteln zu umgehen.
/Update
Wie das US-Portal The Verge berichtet, hat Spotify jetzt seine Nutzungsbedingungen überarbeitet und dabei auch eine Klausel eingebaut, die den Einsatz von Werbeblockern und anderen Tools zur Umgehung der bei der Gratis-Version ausgespielten Werbespots untersagt. Werden für ein bestimmtes Nutzerkonto derartige Aktivitäten erkannt, kann eine sofortige Sperrung oder gar Löschung des jeweiligen Accounts erfolgen, heißt es weiter.
Im März 2018 hatte Spotify angegeben, dass rund zwei Millionen Nutzer modifizierte Versionen der Apps oder Konten verwendeten. Schon damals begann man, gegen diese Nutzer vorzugehen, sobald "abnormale Aktivität" festgestellt wurde. Die Betroffenen erhielten jeweils eine E-Mail und konnten so ihre vorübergehend gesperrten Konten wieder freischalten, nachdem sie die Werbeblocker entfernt hatten. In Einzelfällen wurden auch Konten gesperrt.
Die neuen Nutzungsbedingungen von Spotify, welche ab dem 1. März 2019 gültig sind, geben dem Unternehmen nun die Option, Nutzer mit Werbeblockern ohne vorherige Warnung sofort zu sperren. Bisher reicht ein simpler Werbeblocker als Browser-Erweiterung, um zum Beispiel über den Web-Player von Spotify kostenlos alle verfügbaren Musikstücke ohne Werbung zu hören.
Spotify hatte vor kurzem erstmals in seiner 13-jährigen Firmengeschichte einen Gewinn vermeldet. Das Unternehmen dürfte somit jeden Grund haben, auf eine bessere Monetarisierung seines Angebots hinzuarbeiten, um so endlich den Erwartungen seiner Investoren gerecht zu werden. Infografik: So viel zahlende Kunden hat Spotify
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Wie das US-Portal The Verge berichtet, hat Spotify jetzt seine Nutzungsbedingungen überarbeitet und dabei auch eine Klausel eingebaut, die den Einsatz von Werbeblockern und anderen Tools zur Umgehung der bei der Gratis-Version ausgespielten Werbespots untersagt. Werden für ein bestimmtes Nutzerkonto derartige Aktivitäten erkannt, kann eine sofortige Sperrung oder gar Löschung des jeweiligen Accounts erfolgen, heißt es weiter.
Umgehung von Werbung wurde vielfach geduldet
Konkret betreffen die Formulierungen in Spotifys neuen Nutzungsbestimmungen die "Umgehung oder Blockierung von Werbung bei Spotify" und die "Erstellung oder Verbreitung von Werkzeugen, die dazu gedacht sind, Werbung bei Spotify zum sperren". Bisher ging Spotify zwar bereits gegen allerhand Manipulationsversuche vor, Werbeblocker wurden aber noch nicht explizit als Verstoß gegen die Nutzungsbedingungen gewertet.Im März 2018 hatte Spotify angegeben, dass rund zwei Millionen Nutzer modifizierte Versionen der Apps oder Konten verwendeten. Schon damals begann man, gegen diese Nutzer vorzugehen, sobald "abnormale Aktivität" festgestellt wurde. Die Betroffenen erhielten jeweils eine E-Mail und konnten so ihre vorübergehend gesperrten Konten wieder freischalten, nachdem sie die Werbeblocker entfernt hatten. In Einzelfällen wurden auch Konten gesperrt.
Die neuen Nutzungsbedingungen von Spotify, welche ab dem 1. März 2019 gültig sind, geben dem Unternehmen nun die Option, Nutzer mit Werbeblockern ohne vorherige Warnung sofort zu sperren. Bisher reicht ein simpler Werbeblocker als Browser-Erweiterung, um zum Beispiel über den Web-Player von Spotify kostenlos alle verfügbaren Musikstücke ohne Werbung zu hören.
Spotify hatte vor kurzem erstmals in seiner 13-jährigen Firmengeschichte einen Gewinn vermeldet. Das Unternehmen dürfte somit jeden Grund haben, auf eine bessere Monetarisierung seines Angebots hinzuarbeiten, um so endlich den Erwartungen seiner Investoren gerecht zu werden. Infografik: So viel zahlende Kunden hat Spotify
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