Analyst: Apple sollte Netflix für 189 Milliarden Dollar übernehmen
Apple hat viel Geld auf der Bank, mit dem sich große Akquisitionen tätigen lassen. Ein Analyst des Finanzdienstleisters J.P. Morgan hat dem Konzern nun empfohlen, das Videostreaming-Unternehmen Netflix zu übernehmen. Dies sei die "beste strategische Lösung", erklärte Samik Chatterjee in einer Marktanalyse.
Apple solle ein Unternehmen aus dem Entertainment-Bereich erwerben, um so ein Paket schnüren zu können, das mit der Hardware zusammen verkauft werden kann, führte der Analyst laut einem Bericht des US-Senders CNBC aus. Der Analyst rät ab, dafür nur eine kleines Firma zu kaufen, da es schwierig sei, so mit dem Marktführer zu konkurrieren.
Das Problem: Netflix ist nicht günstig zu bekommen. Chatterjee erklärte, dass Apple möglicherweise gezwungen sein könnte, etwa 20 Prozent Aufschlag auf den Aktienwert zahlen zu müssen, so dass ein Kaufpreis von 189 Milliarden Dollar entstehen könnte. Das wäre die mit großem Abstand teuerste Übernahme, die Apple jemals getätigt hat. 2014 kaufte Apple Beats Music und Beats Electronics für zusammen 3,2 Milliarden US-Dollar. In den letzten Jahren übernahm Apple nur kleinere Unternehmen. Doch seitdem ist Apple stetig gewachsen und hat einen Kassenbestand von fast 250 Milliarden US-Dollar.
Apple investiert auch selbst in Streaming-Inhalte, ein entsprechendes Angebot existiert aber noch nicht. Es gibt Gerüchte, dass dieses an die Hardware von Apple gekoppelt wird und für die Kunden kostenlos sein könnte. Laut einem Insiderbericht des Online-Magazins The Information plant Apple ab April 2019 den Start seiner Streaming-Plattform.
Das Problem: Netflix ist nicht günstig zu bekommen. Chatterjee erklärte, dass Apple möglicherweise gezwungen sein könnte, etwa 20 Prozent Aufschlag auf den Aktienwert zahlen zu müssen, so dass ein Kaufpreis von 189 Milliarden Dollar entstehen könnte. Das wäre die mit großem Abstand teuerste Übernahme, die Apple jemals getätigt hat. 2014 kaufte Apple Beats Music und Beats Electronics für zusammen 3,2 Milliarden US-Dollar. In den letzten Jahren übernahm Apple nur kleinere Unternehmen. Doch seitdem ist Apple stetig gewachsen und hat einen Kassenbestand von fast 250 Milliarden US-Dollar.
Es gibt auch andere Kandidaten
Neben Netflix könnten auch die Gaming-Firma Activision Blizzard oder der Lautsprecherhersteller Sonos gute Übernahmekandidaten für Apple darstellen, die zudem preiswerter sein würden als Netflix, schreibt der Analyst.Apple investiert auch selbst in Streaming-Inhalte, ein entsprechendes Angebot existiert aber noch nicht. Es gibt Gerüchte, dass dieses an die Hardware von Apple gekoppelt wird und für die Kunden kostenlos sein könnte. Laut einem Insiderbericht des Online-Magazins The Information plant Apple ab April 2019 den Start seiner Streaming-Plattform.
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Sebastian KuhbachGründer und Inhaber von WinFuture.de
Seit den 1990ern journalistisch unterwegs, damals mit einem Disketten-Magazin. Seine Themen reichen von Microsoft über Adobe bis zur Künstlichen Intelligenz.
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