Milliarden-Schulden: Netflix erhöht Preise für Bestandskunden

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Netflix erhöht die Preise in den USA und zumindest die Börse freut sich. Rund 6,5 Prozent legte die Aktie an der Wall Street zu. Auch in Deutschland sollen die Abo-Preise steigen. Doch reicht das, um Netflix aus dem Schulden-Tief zu ziehen? Dass Netflix an der Preisschraube dreht und in Deutschland bei Neukunden mit unterschiedlichen Preismodellen mit bis zu 4 Euro Unterschied für das gleiche Produkt experimentiert, berichtete WinFuture gestern. Jetzt sollen nach Gebührenerhöhungen in den USA auch für deutsche Bestandskunden die Preise steigen.
Netflix WochenaboGleiches Netflix zu verschiedenen Preisen
Am Dienstag hatte Netflix eine Preiserhöhung für seine US-Kunden zwischen 13 und 18 Prozent angekündigt. Die monatliche Erhöhung zwischen 1 bis 2 Dollar pro Registrierung soll in den kommenden drei Monaten umgesetzt werden und 58 Millionen Kunden betreffen. Experten rechnen mit einem weltweiten Preisanstieg.

Schulden im zweistelligen Milliardenbereich

Es ist die insgesamt vierte und die umfassendste Preiserhöhung in der Geschichte des vor 12 Jahren gegründeten Unternehmens mit Sitz in Los Gatos. Die letzte Erhöhung hatte es bei Netflix Ende 2017 gegeben. Fast zeitgleich waren auch in Deutschland die Preise angezogen worden, meldete der Nachrichtendienst AP.

Außerhalb der USA hat Netflix 79 Millionen Abonnenten. Es ist kein Geschäftsgeheimnis, dass Netflix unterschiedliche Preismodelle in den jeweiligen Ländern für das Abrufen seiner Filme, Dokus und Serien aufruft. Zu den gefeierten Hits zählen "House of Cards", "Orange Is The New Black" oder der Film "Bird Box".

Die zusätzlichen Einnahmen sollen monatlich dreistellige Millionenbeiträge in die Konzernkassen spülen. Geld, das Netflix dringend zur Abdeckung seiner Schulden braucht, die zwischen 10 bis 12 Milliarden Dollar liegen sollen.

Die Schulden sind durch riesige Investitionen in Eigenproduktionen und Ankäufe entstanden, sowie für die technische Entwicklung und Programmierung.

Apple, Disney und Warner kündigen Streaming-Dienste an

AP berichtet in Bezug auf den Branchendienst Moody's, dass der unter starkem Wettbewerbsdruck stehende Anbieter in den nächsten drei Jahren weltweit 200 Millionen Kunden benötige, um bis 2023 wieder schwarze Zahlen schreiben zu können. Bislang führt Netflix, das nach eigenen Auskünften in 190 Ländern agiert, 130 Millionen Kunden.

Und die Konkurrenz wächst. Die WarnerMedia-Einheit von AT&T und HBO wollen in diesem Jahr genau wie Walt Disney und Apple einen eigenen Streaming-Dienst starten. Amazon bietet bereits einen Streaming-Service im Rahmen des Prime-Versandprogramms für 7,99 Euro pro Monat oder 69 Euro für eine Jahresmitgliedschaft an. Infografik: Netflix weiter auf WachstumskursNetflix weiter auf Wachstumskurs Usa, Netflix, Fahne, flag, Cracks, Netflix USA, Angeschlagen Usa, Netflix, Fahne, flag, Cracks, Netflix USA, Angeschlagen
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