Screwed: Apples Spezial-Schrauben-Wahn bremste 2012 den Mac Pro

Die Verlagerung der Fertigung in die USA war schon 2012 für Apple ein großes Thema, lange bevor die heutige US-Regierung mit ihrer Politik versuchte, ähnliche Schritte zu erreichen oder zumindest vorzutäuschen. Apple wollte den Mac Pro damals ausschließlich in den ... mehr... Foxconn, Tim Cook, Apple Foxconn Bildquelle: Apple Foxconn, Tim Cook, Apple Foxconn Foxconn, Tim Cook, Apple Foxconn Apple

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Apple hatte also nicht mehr alle Schrauben beisammen bzw. einiges blieb locker.. *fg
 
@DerTigga: Kurz gesagt: bei denen ist einiges nicht mehr ganz dicht. ;)
 
arthur hätte seinen Schraubenzieher durchsetzrn können
 
@kirc: Den Arthur-Kopf :D Beste <3 das korrespondierende A-Loch
 
@Tribi: Spoonerkopf heisst das. Das ist ja einer der Vorteile gegenüber dem Phillips Kreuz-Schlitz debakel. Die eindeutige Bezeichnung ;)
 
Tja - das kommt davon wenn man wie die Amis sein ganzes KnowHow verkauft.
Dieser Schraubenzirkus ist hausgemacht und betrifft auch andere Applegeräte (vor allem Laptops).
 
@PiaggioX8: Welches Know How?
 
@yournightmare: Es gibt jede menge technische Produkte die in den USA nicht mehr hergestellt werden können. Einfach weil man entweder die Produktion mitsamt Patenten verkauft hat oder schon immer auf ausländische Produkte gesetzt hat, da die einfach besser sind.
Beispiele:
-Schraubenfabrikanten wie in Europa gibt es dort nicht mehr. Alleine in Deutschland gibt es zwei grosse Schraubenfirmen, die sowas nebenbei mit durchschieben.

-in den gesamten USA gibt es keine Firma mehr die Permanentmagneten herstellen. Diese Firmen gingen nicht am Konkurenzdruck zu grunde, sondern wurden nach China verkauft.

-die USA waren einmal die grösste Abbauregion für seltene Erden. Hat man wegen den billigen Chinaimporten eingestampft.

-Spezialstähle kommen komplett aus Europa; vorwiegend Deutschland.

- optronische Gerät für die NASA wird überwiegend in Europa entwickelt und hergestellt.

Und noch vieles mehr.

Trumps "America first" und der Handelsstreit mit China und teils auch Europa ist daher nur ein Witz und einfach nur lächerlich.

Eine Rückholung von Produktionen zurück in die USA ist schlichtweg nicht möglich. Nicht nur weil Arbeitskräfte fehlen, sondern weil auch die Technik dazu fehlt.
 
@PiaggioX8: Wobei auch Würth und B&M laut das lachen anfangen, wenn du eine individuelle Schraube in stückzahlen unter 50Mio im Jahr anfragst.
 
@PiaggioX8: Was ja so viel zeigt, dass USA gar nicht mal so viel Know-How hat. Die können nicht mal Schrauben herstellen. Welches Know-How sollen die Amis schon verkauft haben? So wirklich viel kann das nicht gewesen sein.
Und praktisch alle deren Start-Ups glänzen alle nicht mit technischen Innovationen. Egal ob Facebook, Netflix oder Snapchat. Das ist technisch keine Kunst. Da ist kein Know-How vorhanden.
 
@PiaggioX8: Hat man ihm ja erklärt nur verstehen tut er es halt nicht.
Ist halt bei diesem Silber Löffelchen im Arsch geborenen so die haben immer alles bekommen was so wollten, nun ist man Präsident und auf einmal Heist es NÖ und wir meinen NÖ.
 
@PiaggioX8: Da wurde kein supergeheimes Know How verkauft bzw. unwiederbringlich verloren. China ist schlicht darauf eingestellt, solche Stückzahlen mit einer solchen Reaktionszeit zu produzieren. Man nennt es nicht umsonst die Werkbank der Welt. In den USA besteht kein Markt für sowas. Bestünde ein Markt, würde das sehr schnell wieder möglich werden. Es ist vorteilhaft für die Produktion, es auszulagern, deshalb wurde es gemacht. Gleiches gilt für die seltenen Erden. Ist ja nicht so, dass die chinesischen seltenen Erden auf eine magische Weise besser geeignet wären. Dieses Phänomen nennt sich Spezialisierung, ist ein unvermeidliche Konsequenz von freien Handel ohne Zöllen, und fand schon immer statt. Historisch meist innerstaatlich/regional, jetzt halt global.

Und es ist sinnvoll, dass das passiert. Damit jeder das macht, was er am besten kann. Denn stehen am Ende alle im Schnitt besser da. Denn ob du es willst oder nicht: Der Handel mit China erhöht auch den Wohlstand im Westen. Auch wenn man dafür im Ausgleich das Gut X nicht mehr in massenhaften Stückzahlen produzieren kann.

Man kriegt keinen Tag rum, ohne irgendwie ein amerikanisches Produkt direkt oder indirekt zu benutzen. Nur sind es halt keine Bottom-oft-the-Line-Wegwerfartikel wie Schrauben. Und trotz des von dir propagierten Ausverkaufs sind die USA immer noch die größte Volkswirtschaft mit den größten und erfolgreichsten Unternehmen der Welt. Aber hey, das ist das Internet. Einem depperten Seitenhieb auf die USA ist hier noch keiner schuldig geblieben.
 
@PiaggioX8: Das KnowHow ist ja offenbar vorhanden gewesen, was fehlte waren Produktionskapazitäten.
 
@Link: Die Produktionsstätten waren schon da. Die hat man nur mit verscherbelt.
Aber das schnelle Geld war nun mal verlockender. Über die Folgen hat doch kein Aas nachgedacht.
 
@PiaggioX8: Die Produktionsstätten hat man wenn schon, dann geschlossen. Das KnowHow, anders als du behauptest, ist jedenfalls vorhanden, denn sie haben die Schrauben ja produzieren können, nur eben nicht in den benötigten Mengen (und eventuell auch nicht zu dem gewünschten Preis).
 
@Link: Nein - die Chinesen kamen und haben ganmze Fabriken abgebaut und in China wieder aufgebaut.
So wie es in Deutschland mit Stahlwerken auch geschehen ist.
Oder der erste chinesische Flugzeugträger - von den Russen ein ausrangiertes Schiff gekauft und nun wird das Ding in China gepimpt.
Und so zieht sich das durch die gesamte chinesische Industrie.
Aus China kommen keine Innovationen. Liegt wohl an der Kulturrevolution, in der ein Milliardenvolk auf Hampelmänner reduziert wurde und die Elite gnadenlos abgeräumt wurde.
 
@PiaggioX8: Ja, die Maschinen haben sie ggf. mitgenommen, aber doch nicht "die ganze Fabrik", das Gebäude steht entweder noch da oder wurde einfach abgerissen und die Reste davon bestimmt nicht nach China verfrachtet.
 
@Link: https://www.handelsblatt.com/archiv/hochoefen-gussanlage-walzwerk-werden-nach-china-verschifft-puzzle-aus-stahl/2179742.html
Nicht nur Maschinen, in Dortmund (Westfalenhütte) beispielsweise war es die komplette Anlage, 250.000 Tonnen gesamt, darunter Ofen, Rohre, Träger, Winkel, Schrauben, Teile mit teils über 50 Metern Länge - innerhalb von 3 Jahren abgebaut, jedes Kleinteil beschriftet, nach China verschifft und wieder aufgebaut. Im 3. Jahr nach der Schließung in DE wurde schon wieder Stahl produziert in dem Werk - dann aber eben in China.
 
@Breaker: Erstaunlich, dass sich sowas lohnt, Spezialteile OK, aber Rohre und so müsste man doch auch in China auftreiben können.
 
@Link: Nicht nur Maschinen. Die Chinesen können sich das leisten. Arbeitskräfte die nach unseren Massstäben so gut wie nichts kosten gibt es dort drüben mehr als wie im Rest der Welt zusammen.
Wir brauchen 50.000 Sasaionarbeiter - kein Problem - sind in 1 Woche da.
China hat etwa 250 millionen Wander- und Saison-arbeiter.
Also Niedriglöhner der untersten Stufe.
Eine Mauer wie Trump sie sich wünscht, könnten die mit dem geplanten Etat von 5 mrd. $ in wenigen Monaten komplett hochziehen.
Merkst was?
 
@PiaggioX8: "Die Chinesen können sich das leisten."
Habe nicht bezweifelt, dass die sich das nicht leisten können, hab nur nicht geahnt, dass es wirtschaftlich sinnvoll ist irgendwelchen alten Schrott aus Deutschland oder USA nach China zu schleppen statt es dort einfach neu herzustellen, eben wegen den billigen Arbeitskräften dort.

"Merkst was?"
Was soll ich merken? Deine Argumente widersprechen doch der Wirtschaftlichkeit davon, dass man Schrott aus anderen Staaten importiert und dort wieder aufbaut, wenn die Chinesen alles in 0,nix selber bauen können.
 
und der Import der Schrauben wäre jetzt ein Hexenwerk gewesen? Ausreden lassen sich halt immer finden wenn man nur will. Die Marge ist natürlich viel höher wenn man in China billig bauen lässt..
 
Ich weiß nicht was daran so schwer ist Schrauben herzustellen dafür braucht man nur 2 Maschinen oder 1 der neuern Bauart ich kenne Drahtumformungsmaschinen die machen die 1000 Schraubenrohlinge in der Minute. Haben die Amis die Teile per Hand gedreht???
 
@Quasyboy: ich nehme an, die Chinesen haben Maschinen, die sich schnell auf verschieden Schrauben umstellen lassen. Die Amis fertigen seit 30 Jahren nur die selben Standardschrauben (oder importieren aus China), so dass entsprechende Maschinen (umrüstbar) nicht vorhanden sind.
 
Ich verstehe und die Endmündigung des Kunden hat bei Apple natürlich oberste Priorität. Vollstes Verständnis von meiner Seite. Und ich Depp habe mir einen Laptop gekauft, bei dem ich mit einem ganz normalen Schraubenzieher und einfachen Schritten aus einem öffentlich verfübaren Servicehandbuch vom Hersteller ganz einfach an jedes Bauteil herankomme, z.B. Festplatte wenn ich schnell an die Daten müstte, wenn das System ausfällt. Schön blöd von mir.
 
@dpazra: Aber ehrlich, dreh das Gerät doch bitte mal um und schau dir die Schraubenköpfe mal ganz genau an. Das sind ja sicherlich so Standard-Kreuzschlitz-Modelle, richtig? Und nun vergleiche die bitte mal mit Apple-Schraubenköpfen (vorher bitte die Gummistopfen entfernen, damit du sie auch sehen kannst!). Das ist Design vom Allerfeinsten, da sollte man wirklich Wert drauf legen!

EDIT: Und wehe, irgendjemand nimmt meinen Text ernst! ^^
 
@DON666: Was bauen die eigentlich für schrauben da ein finde da nur Bilder von den Pentalob
 
@Freddy2712: Bei ifixit findet man meist die Schraubendreher. https://de.ifixit.com/Teardown/Mac+Pro+Late+2013+Teardown/20778
Bilder dazu müsste man dann finden. z.B. https://cdn.instructables.com/FJ4/GUA4/G7DYYIJB/FJ4GUA4G7DYYIJB.LARGE.jpg
 
@wertzuiop123: Also im endeffekt normale Torx, mit einem kleinen pinöppel in der Mitte??!
Ich habe es damals so gemacht wie bei meiner Wii, die hatte so dreieckige Schraubenköpfe: Einen alten Schraubendreher (die bekommt man auch auf der Kirmes etc) mit einem Feuerzeug den Griff warm machen und dann auf die Schraube drücken.
Dadurch erhällt man einen wunderbaren Abdruck und kann, nach dem Auskühlen, die Schrauben lösen. :)
 
@sunrunner: Den Trick werde ich mal bei meinem N64 Probieren hab irgendwo noch so ein billig Ding rumliegen keine Lust mir Extra die Game Screw Bits zu Kaufen.
 
@wertzuiop123: Danke auf IFixit hätte ich aber auch selber kommen können naja ist die Lösung so nah kommt man meist einfach nicht selbst drauf.
 
@wertzuiop123: Das sollen Spezialschrauben sein? Jede bessere Holzschraube hat Torx, Aussparung für das Teil in der Mitte gibts selbst bei manchen Bits aus dem Baumarkt.
 
@Link: Keine Ahnung welche "Spezialschrauben" Apple nicht herbekommen hat. (Hier steht ja Mac Pro) Vielleicht wollten sie die nur besonders günstig und in sehr hoher Stückzahl. Marge und so
 
@wertzuiop123: Naja, alles, was man laut ifixit braucht, sind diverse Torx-Schraubendreher, also wird wohl nichts anderes drin verbaut sein. In Newstext steht ja auch, dass die nicht die benötigten Mengen herstellen konnten, es wundert mich nur, dass man von Spezialschrauben spricht.
 
Die Applegeräte werden systematisch so reparaturunfreundlich wie möglich gestaltet, um die exorbitanten Reparaturkosten im eigenen Haus zu ermöglichen. Hier ist der Gesetzgeber gefragt. Ebenso was die Verwendung fest verbauter Akkus und die gewollte Defekt-welle nach Ablauf der Garantiezeit betrifft. Mit ökologisch durchdachter und nachhaltiger Produktion hat das jedenfalls nichts zu tun. Apple macht gute Produkte mit den genannten Abstrichen.
 
@uli504: Du willst mir also erzählen, dass eine Firma, die rein auf den Maximalen Profit aus ist, ihre Produkte so baut und Designed, dass diese nach einer bestimmten "Lebensdauer", max 2-4 Jahre defekt sind und man sich ein neues Gerät KAUFEN soll??
Und dass besagte Profitgeile Firma keine Produkte herstellt, die auch 10 jahre halten könnten, wenn man einzelne Komponenten Auswechsebar macht?? Hmmmm.....
(Trifft übrigens nicht NUR Apple, sondern mittlerweile auch andere Hersteller)
 
@uli504: Ich kenne niemanden der sich ein neues Gerät nach 2 oder 4 Jahren kaufen musste, weil die "Laufzeit" endete. Auch nicht Apple. Jeder ein IPhone oder IMac hat betreibt es sein Jahren, weit über die 4 Jahre hinaus. Nun würde ich gerne mal von dir wissen, wer die sind, die sich alle 2 Jahre ein neues Gerät kaufen müssen, weil es kaputt ist
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