Jüngstes kumulatives Update jetzt endlich auch für Oktober Update-User
Da ist es nun doch noch: Microsoft hat jetzt das bereits erwartete kumulative Update für Windows 10 in der Version 1809 - also das Oktober Update - herausgegeben. Die Aktualisierung, die unter der Kennung KB4476976 beschrieben wird, richtet sich auch an die entsprechende Fassung des Windows Server 2019.
Bereits in der vergangenen Woche hatte Microsoft die Updates für die anderen Windows-Versionen bereitgestellt. Und obwohl zu diesem Zeitpunkt auch die Neuerungen für das Oktober-Update schon ein Weilchen durch die Teststufen liefen, entschied man sich in Redmond aus nicht näher ausgeführten Gründen dafür, mit dem Release noch etwas zu warten.
Allerdings ist Microsoft nach diversen Problemen mit den Aktualisierungen für die jüngsten Windows 10-Versionen ohnehin vorsichtiger geworden und lässt die Update-Pakete lieber nochmal eine Runde durch die Tester-Gruppen kursieren, als dass man riskieren würde, mit weiteren Schwierigkeiten bei den Nutzern konfrontiert zu werden und den Release im schlimmsten Fall sogar rückabwickeln zu müssen.
Folgende Probleme werden mit dem Software-Paket an der bestehenden Installation behoben:
Siehe auch: Neue kumulative Updates für Windows 10, außer für das Oktober Update
Allerdings ist Microsoft nach diversen Problemen mit den Aktualisierungen für die jüngsten Windows 10-Versionen ohnehin vorsichtiger geworden und lässt die Update-Pakete lieber nochmal eine Runde durch die Tester-Gruppen kursieren, als dass man riskieren würde, mit weiteren Schwierigkeiten bei den Nutzern konfrontiert zu werden und den Release im schlimmsten Fall sogar rückabwickeln zu müssen.
Update wird geliefert
Jetzt wird KB4476976 aber endgültig für Nutzer mit Oktober-Update über die Windows Update-Funktion ausgeliefert. Auch ein direkter Download mit nachfolgender manueller Installation ist über den Microsoft Update-Katalog möglich.Folgende Probleme werden mit dem Software-Paket an der bestehenden Installation behoben:
- Microsoft Edge stellte in Verbindung mit einigen Treibern die Arbeit ein
- Anwendungen von Drittanbietern hatten Probleme mit der Authentifizierung gegenüber Hotspots
- Die Verbreitung von Nicht-Root-Domänen endete in einem Fehler
- Einige Bugs im japanischen Kalender
- Kompatibilitätsprobleme mit AMD R600 und R700
- Audio-Probleme bei Spielen, die den 3D Spatial Audio Mode über Multikanal-Systeme oder Windows Sonic-Kopfhörer nutzten
- Die FLAC-Wiedergabe machte in einigen Fällen Probleme
- Die Richtlinie, nach der bestimmte Anwendungen nicht aus dem Startmenü entfernt werden dürfen, funktionierte nicht richtig
- Der File Explorer stellte die Arbeit ein, wenn Timeline und der Upload der Nutzeraktivitäten deaktiviert wurden
- Local Experience Packs ließen sich bei bestimmten Spracheinstellungen nicht herunterladen
- Einige Symbole wurden nur als Quadrate angezeigt
- Bei manchen Bluetooth-Telefonaten setzte eine der beiden Übertragungsrichtungen aus
- TCP Fast Open fiel manchmal aus
- Einige Anwendungen bekamen unter bestimmten IPv6-Konfigurationen Probleme mit IPv4-Verbindungen
- Es gab unter Windows Server 2019 Verbindungsprobleme zu manchen virtuellen Maschinen
- Die Remote Desktop Services fielen manchmal aus
- Teilweise blieb eine Hyper-V-VM beim Windows Server 2019 im Bootloader-Screen stehen
- Das Rendering einiger Zeichen im Edge war problematisch
- Der Support für LTO-8-Tape-Drives war verbesserungswürdig
Siehe auch: Neue kumulative Updates für Windows 10, außer für das Oktober Update
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