US-Zölle gegen China: Jetzt zieht sogar GoPro um - vorsichtshalber
Eine der bekanntesten Firmen für Entertainment-Produkte, der Kamerahersteller GoPro, reagiert jetzt vorsorglich auf die drohenden Zölle für die Einfuhr seiner in China produzierten Geräte in die USA. Die Produktion wird aus China heraus verlagert, wohl auch, um die hohen Margen beibehalten zu können.
Wie GoPro heute mitteilte, wird die Produktion seiner Kameras bis zum Sommer 2019 vollständig aus China in andere Länder verlegt. Damit will sich das Unternehmen gegen negative Auswirkungen durch Zölle bei der Einfuhr aus den Produktionsländern in die USA wappnen. Natürlich sind die Streitigkeiten zwischen der US-Regierung unter Präsident Trump und China der Hintergrund des Vorgehens.
GoPro lässt bisher wie die meisten anderen großen Anbieter von Elektronikprodukten vor allem in China fertigen. Dies soll auch in Zukunft so bleiben, doch dann sollen nur noch jene Geräte in chinesischen Werken vom Band laufen, die für internationale Märkte außerhalb der Vereinigten Staaten gedacht sind. Die Produktion der Kameras für den US-Markt soll hingegen anderswo erfolgen. Wo genau GoPro sich ansiedeln will, ist bisher noch offen.
Das Unternehmen besitzt nach eigenen Angaben die zur Fertigung seiner Produkte verwendeten Anlagen zum Großteil selbst, während die Fertigungspartner lediglich die Bauten für deren Betrieb und Unterbringung beisteuern - und natürlich das Personal. Im Fall von GoPro sei deshalb mit relativ niedrigen Kosten für die Verlagerung der Fertigung aus China heraus zu rechnen, versprach das Management.
Tatsächlich werden die GoPro-Kameras bisher nicht von US-Strafzöllen belastet. Zwar gelten ab Anfang 2019 neue zusätzliche Abgaben für bestimmte IT-Produkte, doch die kompakten Videokameras des US-Herstellers gehören nicht dazu. So ist der "Umzug" von GoPro in andere Produktionsländer als China bisher nur eine Art Vorsichtsmaßnahme. Man will also durch die Fertigung in mehreren Ländern flexibler sein, falls in Zukunft doch noch neue Abgaben eingeführt werden, die vor allem auf die Margen des Unternehmens schlagen oder zu noch höheren Endpreisen führen würden.
GoPro lässt bisher wie die meisten anderen großen Anbieter von Elektronikprodukten vor allem in China fertigen. Dies soll auch in Zukunft so bleiben, doch dann sollen nur noch jene Geräte in chinesischen Werken vom Band laufen, die für internationale Märkte außerhalb der Vereinigten Staaten gedacht sind. Die Produktion der Kameras für den US-Markt soll hingegen anderswo erfolgen. Wo genau GoPro sich ansiedeln will, ist bisher noch offen.
Das Unternehmen besitzt nach eigenen Angaben die zur Fertigung seiner Produkte verwendeten Anlagen zum Großteil selbst, während die Fertigungspartner lediglich die Bauten für deren Betrieb und Unterbringung beisteuern - und natürlich das Personal. Im Fall von GoPro sei deshalb mit relativ niedrigen Kosten für die Verlagerung der Fertigung aus China heraus zu rechnen, versprach das Management.
Tatsächlich werden die GoPro-Kameras bisher nicht von US-Strafzöllen belastet. Zwar gelten ab Anfang 2019 neue zusätzliche Abgaben für bestimmte IT-Produkte, doch die kompakten Videokameras des US-Herstellers gehören nicht dazu. So ist der "Umzug" von GoPro in andere Produktionsländer als China bisher nur eine Art Vorsichtsmaßnahme. Man will also durch die Fertigung in mehreren Ländern flexibler sein, falls in Zukunft doch noch neue Abgaben eingeführt werden, die vor allem auf die Margen des Unternehmens schlagen oder zu noch höheren Endpreisen führen würden.
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