Nicht alles Gute kommt von oben:
GoPro ruft Kamera-Drohne zurück
Der Hersteller GoPro hat vor kurzem seine erste Drohne auf den Markt gebracht. Diese hat das umgesetzt, was Nutzer schon seit langem mit den Action-Kameras des Unternehmens machen, nämlich diese auf ein derartiges Fluggerät zu montieren, um damit spektakuläre Luftaufnahmen zu drehen. Doch das hat nicht so funktioniert, wie man sich das vorgestellt hat.
GoPro hat nun aber mitgeteilt, dass man gezwungen sei, alle bisher verkauften Einheiten zurückzurufen (via Ars Technica). Nach Angaben des Herstellers habe eine kleine Anzahl der Drohnen "während des Betriebs Energie verloren", das kann man sicherlich mit Abstürzen gleichsetzen. Verletzte oder Sachschäden habe es zwar nicht zu beklagen gegeben, so GoPro, man habe sich aber aus Sicherheitsgründen zu diesem Schritt entscheiden.
Die genauen Gründe für diese Ausfälle der Energieversorgung sind derzeit nicht bekannt, werden aber nach Angaben von GoPro-Gründer und CEO Nicholas Woodman derzeit genauestens untersucht. Allen Käufern wird das Geld vollständig zurückgegeben, das Unternehmen entschuldigt sich bei Kunden für die entstandenen Unannehmlichkeiten und hat auch angekündigt, bei der Untersuchung der Vorfälle mit der U.S. Consumer Product Safety Commission und der Flugbehörde Federal Aviation Administration (FAA) zusammenzuarbeiten.
GoPro Karma
Die GoPro-Drohne mit integrierter Kamera wurde vor knapp drei Wochen veröffentlicht, für 799 Dollar hat der Hersteller eine Komplettlösung für Luftaufnahmen bereitgestellt. Das Fluggerät mit dem Namen GoPro Karma, das sich unser Kollege Daniil Matzkuhn auf der Photokina 2016 angesehen hat (siehe Video unten ab circa 3:08), sollte unter anderem durch seine abnehmbare Kamera sowie eine kompakte, da zusammenklappbare Bauart überzeugen.GoPro hat nun aber mitgeteilt, dass man gezwungen sei, alle bisher verkauften Einheiten zurückzurufen (via Ars Technica). Nach Angaben des Herstellers habe eine kleine Anzahl der Drohnen "während des Betriebs Energie verloren", das kann man sicherlich mit Abstürzen gleichsetzen. Verletzte oder Sachschäden habe es zwar nicht zu beklagen gegeben, so GoPro, man habe sich aber aus Sicherheitsgründen zu diesem Schritt entscheiden.
Die genauen Gründe für diese Ausfälle der Energieversorgung sind derzeit nicht bekannt, werden aber nach Angaben von GoPro-Gründer und CEO Nicholas Woodman derzeit genauestens untersucht. Allen Käufern wird das Geld vollständig zurückgegeben, das Unternehmen entschuldigt sich bei Kunden für die entstandenen Unannehmlichkeiten und hat auch angekündigt, bei der Untersuchung der Vorfälle mit der U.S. Consumer Product Safety Commission und der Flugbehörde Federal Aviation Administration (FAA) zusammenzuarbeiten.
Rund 2500 Einheiten verkauft
Allzu viele Kunden sind davon nicht betroffen, eigenen Angaben nach hat der Hersteller bisher rund 2500 Einheiten der GoPro Karma-Drohne verkauft.
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
Spannende Forschungs-Videos
- Xcanbot Mate X: Der E-Rollstuhl lernt das autonome Fahren
- Erste Action-Cam und mehr: Dreame bringt viele neue Produkte
- Ecovacs Winbot W2S Pro Omni im Test: Fensterputzen wie die Profis
- Narwal Freo 20: Reinigungsroboter mit Wischwalze und Kamera im Test
- DJIs Power-Serie im Test: Powerstations für vielfältige Ansprüche
- Aiper Scuba V3: Reinigungs-Roboter für größere Pools im Test
- HoverAir Aqua: Wasserstart-Drohne für feuchte Umgebungen im Test
- Aiper EcoSurfer S2: Pool-Reiniger mit Solar-Versorgung im Test
- Navimow i210: Neuer Segway-Mähroboter mit LiDAR-Navigation im Test
- Narwal Flow 2 im Test: Saugkraft-Rekord trifft Heißwasser-Wäsche
Beiträge aus unserem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Die wohl bekannteste Programmiererin der Welt ist gestorben
- Solarzellen-Wirkungsgrad: Forscher brechen die theoretische Grenze auf
- Klarmobil-Aktion: Vodafone-Tarife mit bis zu 200 GB stark reduziert
- Smarte Kaffeemaschine verbrauchte 1 TB an Daten in nur zehn Tagen
- Wegen teurer Chips: Samsung kürzt Handy-Produktion
- Stark reduziert: 13 Deals bei Media Markt & Saturn, die sich lohnen
- OpenAI veröffentlicht GPT-6: ChatGPT-UI wird hübscher und interaktiver
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!