Fortnite: Rapper hat Klage wegen kopiertem Tanzschritt eingereicht
Der Publisher Epic Games muss sich wohl bald mit mehreren Klagen von verschiedenen Künstlern auseinandersetzen. Ein Rapper unterstellt dem Spielehersteller, einen von ihm verbreiteten Tanzschritt ohne Erlaubnis in den beliebten Online-Shooter Fortnite Battle Royale eingebaut zu haben.
Im Jahr 2014 konnte der Tanzschritt "Milly Rock" weltweit Aufmerksamkeit erlangen. Dieser wurde vom US-amerikanischen Rapper "2 Milly" erfunden und innerhalb kürzester Zeit von anderen Künstlern aufgegriffen. In dem populären Multiplayer-Shooter Fortnite haben die Spieler die Möglichkeit, sogenannte Emotes freizuschalten. Einige Emotes sind jedoch nur dann verfügbar, wenn der Spieler zuvor einen zehn Euro teuren Battle Pass gekauft hat.
Der "Milly Rock" wurde ebenfalls als Emote in das Spiel integriert. Damit verdient Epic Games also Geld, ohne den Urheber zu erwähnen oder zu bezahlen. Aus diesem Grund hat "2 Milly" am vergangenen Mittwoch eine Klage gegen den Publisher (via Ran) unterschrieben.
Ob die Klagen Konsequenzen für Fortnite nach sich ziehen, ist momentan noch völlig unklar. Experten zufolge seien einzelne Tanzschritte im amerikanischen Recht nicht urheberrechtlich geschützt, um kreative Freiheit bewahren zu können. Somit fallen nur ganze Choreographien unter das Urheberrecht. Denkbar ist aber, dass die Emotes einfach umbenannt werden.
Der "Milly Rock" wurde ebenfalls als Emote in das Spiel integriert. Damit verdient Epic Games also Geld, ohne den Urheber zu erwähnen oder zu bezahlen. Aus diesem Grund hat "2 Milly" am vergangenen Mittwoch eine Klage gegen den Publisher (via Ran) unterschrieben.
Weitere Künstler schließen sich an
Inzwischen haben sich auch andere Künstler über das Vorgehen von Epic Games beschwert. Hierzu zählt unter anderem der Schauspieler Donald Faison, dessen Tanz aus der Sendung "Scrubs" in Fortnite zu finden ist. Auch für das Emote "TIDY" soll "Drop it like it's hot" vom Künstler Snoop Dogg, seiner eigenen Aussage zufolge ohne Nachfrage oder Zustimmung, verwendet worden sein.Ob die Klagen Konsequenzen für Fortnite nach sich ziehen, ist momentan noch völlig unklar. Experten zufolge seien einzelne Tanzschritte im amerikanischen Recht nicht urheberrechtlich geschützt, um kreative Freiheit bewahren zu können. Somit fallen nur ganze Choreographien unter das Urheberrecht. Denkbar ist aber, dass die Emotes einfach umbenannt werden.
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