Bill Gates: US-Klimakurs ist für die Wirtschaft sehr gefährlich
Aus Sicht des Microsoft-Gründers Bill Gates ist der aktuelle Kurs der US-Regierung in der Klimapolitik ziemlich fatal. Und zwar nicht nur aus Gründen des Umweltschutzes, sondern auch weil sich daraus enorme wirtschaftliche Nachteile entwickeln werden. Zukunftsfähige Technologien spielen hier immerhin kaum noch eine Rolle.
Die Trump-Regierung ist darauf fokussiert, kurzfristig alte Industrien am Leben zu halten oder gar zu Teilen wiederzubeleben. Wie Gates in einem Interview in der HBO-Sendung Axios ausführte, sorge das letztlich dafür, dass die USA die wirtschaftlichen Chancen aus einer Erneuerung so vieler wichtiger Branchen schlicht liegen lässt und Gefahr läuft, hier von anderen überholt zu werden.
"Es ist eine sehr amerikanische Sache, Dinge zu erfinden, die der ganzen Welt helfen. Wir stehen in neuen Forschungsgebieten und bei der Produktentwicklung immer an vorderster Front. Es wäre daher tragisch, wenn die USA hier zum ersten Mal nicht diese Rolle spielen werden", führte der Microsoft-Mitbegründer aus.
Letztlich müsste man das Problem aber als Ganzes lösen. Die Stromversorgung macht dabei gut 25 Prozent aus, die Landwirtschaft 24 Prozent, 14 Prozent der Verkehr. "Bis wir das nicht alles angehen, reden wir einfach nicht über das gleiche Problem", erklärte Gates. Und auch in der industriellen Produktion und im Bauwesen gebe es einiges zu tun. "Wir sind weit davon entfernt, alle Quellen (von Treibhaus-Emmissionen) runter auf Null zu bekommen - das müssen wir aber, um das Problem zu lösen." Bis heute herrsche nur wenig Bewusstsein darüber, wie schwierig das wird.
Siehe auch: Bill Gates' Tipp: Schaut Silicon Valley, um das Silicon Valley zu verstehen
"Es ist eine sehr amerikanische Sache, Dinge zu erfinden, die der ganzen Welt helfen. Wir stehen in neuen Forschungsgebieten und bei der Produktentwicklung immer an vorderster Front. Es wäre daher tragisch, wenn die USA hier zum ersten Mal nicht diese Rolle spielen werden", führte der Microsoft-Mitbegründer aus.
Es geht um mehr als Strom
Wie er weiter ausführte, machen immer wieder Wind- und Solar-Anlagen und Elektro-Autos wie die von Tesla Schlagzeilen, wenn es um praktische Beispiele für eine Umgestaltung in Richtung Klimaschutz geht. "Viele Menschen glauben: Gut, erneuerbare Energien, Wind und Solar, sind sehr viel billiger geworden. Reicht das nicht? Elektrizität ist aber nur ein Viertel des Problems", so Gates.Letztlich müsste man das Problem aber als Ganzes lösen. Die Stromversorgung macht dabei gut 25 Prozent aus, die Landwirtschaft 24 Prozent, 14 Prozent der Verkehr. "Bis wir das nicht alles angehen, reden wir einfach nicht über das gleiche Problem", erklärte Gates. Und auch in der industriellen Produktion und im Bauwesen gebe es einiges zu tun. "Wir sind weit davon entfernt, alle Quellen (von Treibhaus-Emmissionen) runter auf Null zu bekommen - das müssen wir aber, um das Problem zu lösen." Bis heute herrsche nur wenig Bewusstsein darüber, wie schwierig das wird.
Siehe auch: Bill Gates' Tipp: Schaut Silicon Valley, um das Silicon Valley zu verstehen
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