Uber will seine selbstfahrenden Autos wieder auf die Straße bringen
Der Mitfahrdienst Uber erwägt laut Medienberichten seine Tests mit autonomen Fahrzeugen wieder aufzunehmen. Nach einem tödlichen Unfall im März diesen Jahres hat das Unternehmen einen entsprechenden Antrag im US-Bundesstaat Pennsylvania gestellt.
Nachdem im März ein Uber-Wagen in einen tödlichen Unfall mit einer Fußgängerin verwickelt war, hatte das Unternehmen zunächst angekündigt, sich aus dem autonomen Fahrbetrieb zurückzuziehen. Nun scheint man aber zu dem Ergebnis gekommen zu sein, es noch einmal zu probieren - auch finanzielle Aspekte dürften zu dieser Erkenntnis geführt haben. Denn laut einem Bericht des Wall Street Journals hat Uber bereits rund 750 Millionen Dollar in das Test-Programm gesteckt. Aufzugeben hieße daher auch ein finanzielles Fiasko, das von den Investoren abgestraft wird.
Außerdem erklärt Uber die Entscheidung, den normalen Notbremsassistenten unabhängig von dem Uber-System immer mitlaufen zu lassen.
In dem Unfall-Auto war er deaktiviert gewesen. Ob Pennsylvania dem Konzept zustimmen wird und wann es wieder losgehen könnte ist noch unbekannt.
Siehe auch:
Uber hatte sein ganzes Programm gestoppt
Dass es aber auch nicht so weitergehen kann wie bisher, hatte der Unfall im März in Arizona gezeigt. Sowohl das Assistenzsystem als auch die menschliche Fahrerin, die bei Notfällen hätte eingreifen sollen, hatten versagt. Uber hatte daraufhin das Programm komplett gestoppt, den rund 400 Fahrern gekündigt und sein Büro in Arizona geräumt.Neues Konzept
Nun soll Uber mit einem neuen Sicherheitskonzept an die zuständige Verkehrsbehörde in Pennsylvania herangetreten sein, um die Testfahrten wieder aufzunehmen. Einzelheiten sind dazu noch nicht bekannt, nur so viel, dass Uber nun mit zwei Personen in einem Fahrzeug sicherstellen will, dass ein Eingriff bei Versagen der autonomen Systeme beziehungsweise in schwierigen Situationen effektiver erfolgen kann.Außerdem erklärt Uber die Entscheidung, den normalen Notbremsassistenten unabhängig von dem Uber-System immer mitlaufen zu lassen.
In dem Unfall-Auto war er deaktiviert gewesen. Ob Pennsylvania dem Konzept zustimmen wird und wann es wieder losgehen könnte ist noch unbekannt.
Siehe auch:
- Tödlicher Unfall: Uber-Auto hielt Fußgängerin für einen "False Positive"
- Tödlicher Unfall: Uber hat ein externes Notbremssystem abgeschaltet
- Nach Unfall: Uber-Testautos von Straßen verbannt, dazu neue Vorwürfe
- Tödlicher Uber-Unfall: Polizei veröffentlicht Aufnahmen aus dem Auto
- "Schwer zu verhindern": Polizei liefert Details zum tödlichen Uber-Unfall
- Uber stoppt nach tödlichem Unfall Tests mit autonomen Fahrzeugen
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